Referat // Frauenschach

Referentin für Frauenschach: Nadja Jussupow

Die Frauen spielen ihre eigenen Meisterschaften aus. Zuständig ist die Frauenkommission unter der Leitung von Nadja Jussupow.

Kommission Frauenschach

Nachrichten

Wenn sich 20 wissbegierige Mädchen gleichzeitig melden...

Die sechste Auflage des Super Tuesdays für Mädchenschach - und die nächste Erfolgsgeschichte. Jana Schneider begeisterte 57 Spielerinnen - und hatte ihren Spaß: "Es war beeindruckend."

27.02.2026
Jana Schneider gibt regelmäßig Online-Training. Meist für die Bayerische Schachjugend. Dann aber sind selten mehr als zehn Mädchen dabei. Nun erlebte die DSB-Kaderathletin eine ganz neue Dimension: „Der Super Tuesday wurde meiner Meinung nach seinem Namen mehr als gerecht. Es war super spannend für mich, so viele junge Schachspielerinnen zu sehen und zu spüren, wie motiviert und engagiert sie mitdenken und mitmachen.“ 57 Teilnehmerinnen waren bei dieser sechsten Auflage des DSB-Projektes, das Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow ins Leben gerufen hat, diesmal dabei. Jede Menge wissbegieriger Mädchen. „Es war es sehr beeindruckend zu sehen, wie ich bei jeder Frage bis zu 20 Meldungen und noch mehr Antworten im Chat erhalten habe“, sagt Jana Schneider: „Was mich noch mehr gefreut hat: Auf Nachfrage haben mehr als die Hälfte der Mädchen gesagt, dass sie bisher bei allen Super Tuesdays dabei waren.“ Ein schönes Kompliment für die Organisatorin Nadja Jussupow.

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Wenn sich der ruhmreiche FC Bayern über einen Aufstieg freut...

...dann ist Schach und nicht Fußball. Frauen-Bundesliga: Das SZ Seeblick und Bayern München schaffen den sofortigen Wiederaufstieg. Und dann sind da noch die Routiniers des SC Rotation Pankow.

26.02.2026
Forever Number One – so heißt der Titel einer Vereinshymne des FC Bayern München. Der Stern des Südens (ein weiterer Hymnen-Titel) definiert sich im Grunde nur über Titel und Erstklassigkeit. Das weiß auch Holger Werner. Wenn er aber auf diesen Anspruch des deutschen Fußball-Rekordmeisters angesprochen wird, muss er doch ein wenig schmunzeln. „Als Schachverein sind wir kein so großes Licht, als dass wir die Gene des Fußball-Vereins so einfach umsetzen könnten“, sagt der Mannschaftsführer der Schach-Frauen des FC Bayern. Sein Ensemble ist aber immerhin nach nur einem Jahr in der Zweitklassigkeit in die erste Bundesliga zurückgekehrt. Und das ohne einen einzigen Punktverlust. Man könnte also behaupten: Vereinsziel und -anspruch erfüllt! Werner sagt, der Aufstieg sei „keine Pflicht“ gewesen, aber ihn konzentriert anzugehen, könne man nun als „gelungenen Versuch“ bezeichnen. Mit den Bayern-Frauen steigen zwei weitere Teams auf, deren sportlicher Ansatz nicht unterschiedlicher sein könnte: Der SC Rotation Pankow – und das Schachzentrum Seeblick aus Dippoldiswalde.

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Auf und Ab eines Aufsteigers: Sieg als Außenseiter, Niederlage als Favorit

Frauen-Bundesliga: Aufsteiger SK Freiburg-Zähringen sorgt für Überraschungen, positiv wie negativ. Schwäbisch Hall und Baden-Baden ziehen der Konkurrenz davon - Kopf an Kopf.

23.02.2026
Die große Sause am Samstag blieb aus. „Wir waren sehr gut essen, haben aber auf den Champagner verzichtet“, sagt Sarah Hund, die Teamchefin. Geholfen hat es leider nichts. Denn nach dem überraschenden 3,5:2,5-Sieg gegen die in Sachen Elo-Punkten klar favorisierte SG Solingen setzte es ebenso überraschend gegen den SV Hemer 1932, noch am Vortag von der OSG Baden-Baden arg gerupft und insgesamt noch ohne Sieg, eine 2:4-Niederlage. Die Frauen-Bundesliga – sie bleibt eine Wundertüte, auch für den Aufsteiger SK Freiburg-Zähringen 1887, der als Außenseiter gewinnt - und als Favorit verliert. Zum ersten Mal spielt der Verein in der Eliteliga, wo sich die Männer des Clubs früher auch schon tummeln durften – und gefühlt ist es sportlich ein Auf und Ab. Doch in Südbaden sehen sie das alles ganz gelassen, als Abenteuer und Erlebnis. Derweil gibt es an der Tabellenspitze einen Zweikampf. Während der amtierende Meister SC Bad Königshofen durch ein 3:3 gegen den Hamburger SK schon etwas abreißen lässt (nunmehr neun Mannschaftspunkte), freuen sich die Freiburgerinnen schon auf den 15. März. Denn da richten sie unter anderem das Top-Duell zwischen dem SK Schwäbisch Hall und der OSG Baden-Baden aus. Die haben beide schon zwölf Zähler auf dem Konto – zwei Riesen mit weißen Westen. Fällt am nächsten Doppel-Rundenspieltag schon die Entscheidung im Titelrennen?

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Fortsetzung der Reihe der Regionalkonferenzen in Thüringen

Bei der dritten Regionalkonferenz Ost des Projekts Frauen- und Mädchenschach trafen sich Engagierte aus Brandenburg, Sachsen und Thüringen beim SC Nordhausen.

17.02.2026
Im Folgenden berichtet die DSJ: Intensive Diskussionen und neue Daten machten deutlich: Leistungsangebote gibt es genug – doch breitensportliche Formate und starke Netzwerke für Mädchen und Frauen fehlen vielerorts. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Teilhabe – mit Blick auf die Abschlusskonferenz in Dresden. Die dritte Regionalkonferenz des gemeinsamen DSB/DSJ Projektes Frauen und Mädchenschach, die Konferenz Ost, fand in den Vereinsräumen des SC Nordhausen am Rande des Harzes in Thüringen statt. Der SC Nordhausen hatte in seine Vereinsgaststätte Brandenburg eingeladen, immerhin ein Verein mit einer weiblichen Trainerin, Varvara Anisheva, die in Schulen und im Verein Jugendarbeit betreibt: Insgesamt nahmen an der Konferenz Teilnehmende aus 3 Bundesländern teil, Brandenburg, Sachsen und Thüringen.

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"Erfolgreiche Arbeit sichtbar machen." Wer wird Frauenschach-Verein des Jahres?

Kommission um Nadja Jussupow schärft die Kriterien: Ziel sind bundesweit Wettkämpfe schon auf Bezirksebene.

09.02.2026
Noch ist etwas Zeit, aber der Frauenkommission des Deutschen Schachbundes ist es wichtig, in diesem Jahr „die Kriterien für die Bewerbung frühzeitig zu kommunizieren“, wie die DSB-Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow betont. Auch, um womöglich die Teilnehmerzahl in die Höhe zu schrauben bei einem Wettbewerb, den es unter dem Dach des Deutschen Schachbundes im vergangenen Jahr zum ersten Mal gab – und den die Schachfreunde Karlsruhe damals gewannen. Sie sind mittlerweile auf einem Banner des DSB verewigt und werden ihre Trophäe alsbald überreicht bekommen. Kurzum: Es geht um den Titel: Frauen-Schachverein des Jahres 2026.  

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