Gedenktafel

An dieser Stelle gedenken wir der verstorbenen Schachspieler und -funktionäre der letzten 15 Monate. Sollte ein Name fehlen, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular um uns Informationen über die verstorbene Person zu schicken.

Verstorben am Name Informationen
17.05.2020 Barbara Niedermaier († 43)

Schachspielerin vom SC Bamberg. Bayerische Meisterin 2000, 2003 und 2007. [Nachruf]

14.05.2020 Erhard Hentzschel († 86)

Mitglied des Peiner Schachvereins und Ehrenmitglied des Niedersächsischen Schachverbandes. Von 1978 bis 2003 gehörte er dem Vorstand des Verbandes als Vizepräsident und später als Referent für Finanzen an. 1986 erhielt er die Ehrennadel in Gold und im Jahr 2003 ernannte ihn der Kongress zum Ehrenmitglied. Im Schachbezirk Braunschweig war er von 1978 bis 2003 Vorsitzender. [Nachruf]

12.05.2020 Helmut Kaulfuss († 73)

Kaulfuss war 40 Jahre Mitglied beim SV Hofheim. In den 1980er und 90er Jahren wurde er viermal Hessischer Blitzmeister und gewann zweimal den Goldenen Springer. 2013 wurde Deutscher und 2016 Hessischer Meister im Schnellschach der Senioren. [Nachruf]

12.05.2020 Werner Berndorff († 91)

Ehrenpräsident der Schachfreunde Bad Schmiedeberg [Nachruf]

03.05.2020 Lothar Schnitzspan († 61)

FIDE-Meister. Er gewann den Goldenen Springer 2002 (Pokalsieger) des Hessischen Schachverbandes. Dreimal wurde er Stadtmeister von Frankfurt/Main. [Nachruf]

29.04.2020 Eberhard Hallmann († 71)

Hallmann war seit 1988 Mitglied der Schachabteilung des TSV Grafenberg und spielte in der 1. Mannschaft.Vorher spielte er beim Schachverein Urach. Von 1987 bis 1991 war er Spielerpassbeauftragter des Schachverbandes Württemberg. Von 1991 bis 2009 war er Schatzmeister, danach von Oktober 2010 bis zum Verbandstag 2011 noch einmal kommissarisch in dieser Funktion tätig. 1996 erhielt er die Goldene Ehrennadel des Schachverbandes Württemberg. 2009 wurde er Ehrenmitglied. [Nachruf]

16.04.2020 Wolfgang Osthoff († 88)

Ehemaliges jahrzehntelanges Mitglied des Schachclub Tamm. Als die Württembergische Schachjugend 1975 gegründet wurde, war er deren erster Jugendleiter - bis 1977. [Nachruf]

14.04.2020 Oskar Nadenau († 100)

Nadenau spielte in den 1960er Jahren beim SK Mühlberg und war später langjähriges Mitglied der Karlsruher Schachfreunde. 1987 und 1989 war er Badischer Seniorenmeister. Die badische Nestorenmeisterschaft gewann er 1991, 1994, 1997 und 1998. Der Badische Schachverband ehrte ihn 2001 mit der Silbernen Ehrennadel. [Nachruf]

11.04.2020 Günter Poell († 88)

Langjähriger Geschäftsführer des Godesberger Schachklubs und früherer Leiter des Bonner Sport- und Bäderamtes. Seit dem 1. April 1948 gehörte er dem Godesberger SK an. Er war Vereinschronist und wurde 2011 wurde mit der Ehrennadel des Schachbundes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg war er Spielleiter, Schriftführer und Pressewart. [Nachruf]

10.04.2020 Albert Metzger († 84)

Metzger war von 2003 bis 2013 in Magdeburg aktiv. Dnach war er bis zu seinem Tod Mitglied im Berliner Betriebsschachverein SK Präsident RHWK. [Todesmeldung]

08.04.2020 Bernhard Krüger († 79)

Krüger war von 1996 bis 2011 1. Vorsitzender des SC Grunbach, seit 2015 Ehrenmitglied. Im Schachverband Württemberg war er von 2009 bis 2011 Kassenprüfer und ab 2014 Seniorenreferent. Krüger verstarb infolge eines Schlaganfalls, nachdem er sich zuvor mit dem Corona-Virus infiziert hatte. [Nachruf]

04.04.2020 Kosmas Cholidis († 86)

Cholidis spielte seit mindestens 1964 im Ostberliner Schachverein TSC Berlin, später bei DAW Berlin, mit dem er 1972 eine Schachreise nach Prag unternahm. Später siedelte er nach Westberlin über und spielte von 1982 bis zu seinem Tod beim SC Zitadelle Spandau. [Nachruf]

15.03.2020 Fred Lenkeit († 54)

Lenkeit war Mitglied beim BSC Rehberge und Clubpokalsieger 2005. Er starb an einem Herzleiden. Wenige Stunden vor seinem Tod postete er nachts noch Nachrichten auf Facebook.

15.03.2020 Kurt Milotzki († 96)

Sechsfacher Deutscher Blinden-Schachmeister, der zum letzten Mal 1983 die Meisterschaft mitspielte. Er war international aktiv und nahm an zahlreichen Kandidatenturnieren und Bezirksmeisterschaften teil. Milotzki war 30 Jahre lang Vorsitzender des Blinden-Schachclubs Essen und nahm bis 2017 noch regelmäßig an den Schachabenden teil. Auch danach interessierte er sich für die Belange des Vereins. Bis zur Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 2009 war er als Stammspieler der Essener Mannschaft nicht wegzudenken. [Günther Thieme per E-Mail am 20.03.2020]

13.03.2020 Joachim Franz († 85)

Franz begann seine Schachkarriere mit 13 Jahren bei Lok Leipzig, mit dem er - wie auch später mit Halle - in der DDR-Oberliga spielte. Beruflich bedingt hörte er dann 20 Jahre mit Schach auf, bevor er über die Stationen Meißen, Weimar und Sömmerda in den 1980ern nach Erfurt kam. Er zählte in den 1950er Jahren zu den stärksten Schachspielern in der DDR. So nahm er siebenmal an der DDR-Einzelmeisterschaft teil. Seine beste Plazierung erreichte er 1954 als Vierter. Von 1956 bis 1959 wurde er 17 mal für die DDR-Nationalmannschaft bei Länderspielen gegen Rumänien, Bulgarien, Dänemark, Polen und Österreich eingesetzt. Im Rahmen eines internationalen Turnieres 1959 in Riga spielte er sogar Partien gegen die späteren Weltmeister Michail Tal und Boris Spasski.In der Saison 1987/88 wurde er mit der Mannschaft von Mikroelektronik Erfurt DDR-Mannschaftsmeister. [Text auszugsweise aus dem Nachruf]

09.03.2020 Klaus Kupprion († 79)

Ehrenmitglied der Schachfreunde Gottmadingen. Dort war er seit dem 14. Januar 1954 Mitglied. 1962 und 1967 war er Bezirksmister. 1966 gewann er das Möhringer Turnier und 1974 das Albert-Bundt-Gedächtnisturnier in Engen.Von 1961 bis 2002 gehörte er ununterbrochen dem Vereinsvorstand an – als Schriftführer, Kassier, 1. und 2. Vorsitzender. Für sein Engagement für den Schachsport wurde Klaus Kupprion 1985 mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. [Nachruf]

05.03.2020 Claus Dieter Meyer († 73)

FIDE-Meister und Trainerlegende vom SV Werder Bremen. Er war im Vorstand des Landesschachbundes Bremen tätig und über viele Jahre Kadertrainer der Bremer Schachjugend. Überregional wurde er als Buchautor mit einer Vielzahl von Publikationen bekannt. [Nachruf]

00.03.2020 Matteo Grieco († ?)

Grieco war 15 Jahre Mitglied beim Schachverein Unser Fritz Wanne-Eickel [Nachruf]

08.02.2020 Bruno Wagner († 88)

Wagner prägte jahrzehntelang das Schachgeschehen in den Vereinen SC Eglosheim und SG Ludwigsburg sowie im Schachkreis Ludwigsburg und im Bezirk Unterland. Er war mehr als 60 Jahre ehrenamtlich tätig, darunter als Vorsitzender des SC Eglosheim, Kreisspielleiter und Kreisleiter in Ludwigsburg sowie Bezirkspressewart im Bezirk Unterland. Er schrieb Pressberichte für die regionalen Zeitungen im Großraum Ludwigsburg. 1992 erhielt er den Journalistenpreis des Schachverbandes Württemberg. Zuvor bekam er den Ehrenbrief, die bronzene und die goldene Ehrennadel des Verbandes. Wagner war Ehrenmitglied der SG Ludwigsburg und erhielt 2014 die Goldene Ehrennadel des Württembergischen Landessportbundes.
Beruflich führte er mit seiner Frau Ellinor jahrzehntelang einen Schachladen in Ludwigsburg.
Wagner wird am 28. Februar 2020 auf dem Friedhof in Kornwestheim besstattet. [Nachruf]

29.01.2020 Clemens Hünerberg († 68)

Mitglied bei den Schachfreunden 1954 Conweiler seit 1998 [Nachruf]

10.01.2020 Heinz Engl († 64)

Mitglied der Nationalmannschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes

 

00.01.2020 Peter Scherneck († ?)

Mitglied des Hamelner Schachvereins [Nachruf]

00.01.2020 Ludwig Jantzen († ?)

Jantzen war seit Mitte der 1980er Jahre Mitglied bei der neugegründeten Schachabteilung des TV Arbergen. 2001 löste sich die Schachabteilung auf. Ab 2013 spielte er bei den Schachfreunden Bremer Osten Bürgerhaus Mahndorf mit vielen ehemaligen Mitgliedern vom TV Arbergen. [Nachruf]

 

 

00.00.2020 Kurt Pape († ?)

Vorsitzender des Hamelner Schachvereins von mind. 1988 bis 2013. Danach wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Ihm zu Ehren trägt der Verein im April/Mai 2020 ein Kurt-Pape-Open aus. [Nachruf]

20.12.2019 Lothar Sommer († 84)

Sommer begann beim Schachverein Empor Gotha und wechselte 1962 zur BSG Motor Gotha. Mit der spielte in der Saison 1963/64 in der höchsten Spielklasse der DDR, der Oberliga. Bis 2013 gehörte er der ersten Mannschaft bei Motor, Wacker und ab 1998 beim SC 1998 Gotha an. [Nachruf]

12.12.2019 Helmut Kracht († 67)

Mitglied des SK Kaltenkirchen [Nachruf]

07.12.2019 Andreas Schumann († 55)

Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des SC Zugzwang, danach bis zu seinem Tod Mitglied bei VfB Hermsdorf

03.12.2019 Hanna Adam († 80)

Adam war über 30 Jahre bis 2019 Mitglied der BSG 1827 Eckbauer, danach bis zu ihrem Tod Mitglied beim SC Zitadelle Spandau. Bei Eckbauer war sie von 1990 bis 1998 sowie von 2004 bis 2007 Schriftführerin und in den Jahren dazwischen hatte sie sich als Jugendwart für den Verein verdient gemacht. Viele Jahre lang leitete sie die dritte Mannschaft. [Nachruf]

00.12.2019 Horst Stahl († ?)

Bis 1991 war er Mitglied beim Schachclub Königs Wusterhausen, danach von 1992 bis 2016 bei Motor Wildau und bis zu seinem Tod beim SV Turbine Berlin. Stahl lebte in Königs Wusterhausen.

15.11.2019 Albrecht Beer († 80)

Beer war Ehrenvorsitzender im Förderverein Schach Gera und Nationaler Schiedsrichter. Er verfaßte seit seinem 13. Lebensjahr unter dem Kürzel "-ab-" rund 2000 Meldungen in der Schachpresse. Darüberhinaus war er Trainer der späteren mehrfachen DDR-Meisterin Petra Feustel und Schiedsrichter mit 224 Erstligaeinsätzen, sowie bei vielen Seniorenturnieren und der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft. Am 17. Februar 2017 erhielt er die Auszeichnung des Stadtsportbundes Gera für sein sportliches Lebenswerk im Schach. [Nachruf ESV Gera] [Nachruf DSB] [Nachruf Thüringer Schachbund]

00.11.2019 Frank König († ?)

Mitglied der Leegebrucher Schachfreunde [Nachruf]

22.10.2019 Albin Pötzsch († 83)

Schachbuchautor und -kolumnist aus Meißen bzw. Coswig. Pötzsch führte jahrzehntelang die Rubrik "Schach lehrt Schach - Die hohe Schule der Kombination" in der Zeitschrift SCHACH. Sein Vorgänger war der bekannte IM Kurt Richter, sein Nachfolger GM Michael Prusikin.

22.10.2019 Wolfgang Berger († 88)

Schiedsrichter aus Wilhelmshaven und Ehrenmitglied des Niedersächsischen Schachverbandes (NSV). Von 1981 bis 1987 war er Schatzmeister NSV. 1988 erhielt er die silbernen Ehrennadel des Verbandes. Ab 1980 und bis 1991 war er für die Finanzen des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland verantwortlich. 1997 übernahm er den Vorsitz dieses Bezirkes und wurde mit seinem Ausscheiden 2004 vom Kongress des NSV zum Ehrenmitglied ernannt. [Nachruf]

20.09.2019 Horst Müller († 85)

Müller war Mitglied bei Lok Stendal und später beim SV Energie Stendal. Dort organisierte er die Stendaler Pokalturniere und Simultanveranstaltungen mit GM Burkhard Malich. Für sein “schachliches Lebenswerk“ erhielt er die Ehrennadel des Landessportbundes und des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt in Gold. [Nachruf]

00.09.2019 Jörg Francke († ?)

Francke war von 1997 bis zu seinem Tod Mitglied des SC Weisse Dame Berlin [Nachruf]

00.09.2019 Günter Albinus († ?)

Albinus war von 2004 bis zu seinem Tod Mitglied der SG Weißensee und führte dort regelmäßig Training durch. 2010 und 2014 war er Schnellschach-Vereinsmeister. [Nachruf]

30.08.2019 Ernst Heinemann († 86)

Heinemann gründete vor 1969 in Weida einen Schachverein und blieb diesem Schachklub Weida bis zu seinem Tod u.a. als Trainer treu. [Nachruf]

26.08.2019 Rudolf Hertel († 81)

Aus Oederan kommend baute er in den 1960er Jahren in Niederwiesa einen Schachverein auf, den er weit über die Kreisgrenzen bekannt machte und dem er bis zum Schluß treu blieb. Bis Ende der 1980er Jahre war er Sektionsleiter und zugleich mehrere Jahre Vorsitzender des Kreisfachausschusses Flöha. Zudem war er Trainer, Betreuer, Turnier-Organisator und Berichterstatter. 1997 wurde er mit der Ehrennadel des Schachverbandes Sachsen in Silber ausgezeichnet. [Nachruf]

21.08.2019 Wolfgang Daniel († 80)

Daniel, der in Mücheln lebte, war Autor zahlreicher Schachbücher. Mit der BSG Chemie Lützkendorf war er 1967 und 1975 DDR-Pokalsieger. Seine höchste Elozahl betrug 2133 (2003) und er war viele Jahre als Übungsleiter tätig. Bis zur Wende 1989/90 arbeitete er als Lehrer. Danach widmete er sich dem Schreiben von Schachbüchern. Seine bekanntesten Titel sind: „Zum taktischen Sehvermögen“ (2004), „Robert James Fischer: „Ich wollte unbedingt gewinnen!“ (2007), „Schachtaktik mit Morphy, Aljechin und Tal“ (2009) im Verlag von Rüdiger Schneidewind oder „Alexander Aljechin“ (2012), „Von A00 bis E99“ (2012), „Zur Geschichte des Frauenschachs“ (2016) und „Von Steinitz bis Fischer“ – aus dem Leben der Schachweltmeister. Sein umfangreiches Werk umfaßt insgesamt 15 Bücher. Er wurde Ende August 2019 in Reideburg beigesetzt. [Nachruf LSV Sachsen-Anhalt]

18.08.2019 Eberhard Ritter († 67)

Ritter war viele Jahrzehnte Jugendtrainer bei Stahl Niederschönhausen, dem SC Mosaik, Borussia Friderichsfelde und Chemie Weißensee und zudem in Schulschach-AG's tätig. In den 1990er Jahren gehörte er dem Berliner Jugendausschuss an. Beim SC Mosaik war er von 1992 bis 2003 Jugendleiter. Er wird am 16.09.2019 auf dem Parkfriedhof in Berlin-Marzahn, Wiesenburger Weg 10, 12681 Berlin, bestattet. [Nachruf]

08.08.2019 Felix Yang († 19)

Mit 14 Jahren wurde er Mitglied im Schachzentrum Bemerode. Am 23. August 2019 wurde die erschütternde Nachricht von seinem plötzlichen Herztod bei einem Fußballspiel in China veröffentlicht. [Meldung Niedersächsische Schachjugend | SZ Bemerode]

07.08.2019 Dieter Janus († 80)

Schachspieler von Schwarz-Weiß Neukölln in Berlin und jahrelang einer der stärksten Spieler des Vereins. Er wurde am 11.09.2019 auf dem Parkfriedhof Berlin-Neukölln, Buckower Damm 148 beigesetzt. [Nachruf]

01.08.2019 Karl-Heinz Podzielny († 64)

"Potz-Blitz" wie der Internationale Meister aufgrund seiner Blitz- und Schnellschachqualitäten auch genannt wurde, konnte allein sieben Mal im Blitz- und drei Mal im Schnellschach den deutschen Meistertitel gewinnen. [Nachrufe: DSB | ChessBase]

15.07.2019 Edgar Görg († 86)

Bis zur Wende langjähriger KFA-Vorsitzender von Wismar sowie Lehrwart im BFA Rostock. Er wurde 1984 mit der Ehrennadel des DSV in Gold ausgezeichnet. Er gründete die Sektion Schach bei der TSG Wismar (heute: Akademischer Sportverein Grün-Weiß Wismar 1990) und war deren Leiter. [Nachruf]

00.07.2019 Jürgen Böhm († ?)

Schachspieler der Schachfreunde Dortmund-Brackel, seitdem er 1974 in den Verein eintrat. Seit 2012 war er Spielleiter, 2014 wurde er mit der Goldenen Ehrennadel geehrt. [Nachruf]

26.06.2019 Lutz Pinkus († 54)

Pinkus trat 1979 in den Berliner Verein Schwarz-Weiß Neukölln ein. 1989 wurde er Klubmeister. Zudem war er ehemaliger 1. Vorsitzender und bis zum tragischen Tod während seines Urlaubs Jugendwart. Beruflich war er ab 1992 im Bundesministerium für Finanzen tätig, nachdem er zuvor Geschichte studierte. Pinkus wurde am 7.8.2019 auf dem Waldfriedhof Berlin-Müggelheim, Gosener Landstr. 1 beigesetzt. [Nachruf] [Traueranzeige]

00.06.2019 Jochen Krehnke († ?)

Krehnke war Lehrer und führte zahlreiche Schach-AG's. Sein Vermögen hat der Schulschachakademie am Deister vererbt und sein Haus hat er in den letzten Jahren seines Lebens schon als „Haus des Schachs“ bezeichnet. Er starb in der Woche vom 10. - 16. Juni 2019. [Nachruf]

08.05.2019 Jens Beutel († 72)

Beutel war von 1997 bis 2011 Oberbürgermeister von Mainz. Er spielte Schach in der Oberliga, war zweimal Rheinhessen-Meister und mehrfach Stadtmeister von Mainz. Zudem gewann er das Berliner Politikerturnier. Von 2001 bis 2010 war er Schirmherr der Chess-Classic-Turniere in Mainz. [Nachruf ChessBase] [Nachruf Schachbund Rheinland-Pfalz]

27.04.2019 Dieter Kutzborski († 71)

Herausragender Problemschachkomponist aus Berlin, der sich auf Drei- und Mehrzüger konzentrierte. Kutzborski war Jurist und Teilnehmer bei Herbert Grasemann's monatlichen Unterrichts im Lokal zum Balken in Berlin-Charlottenburg, Nähe Joe's Bierhaus, Theodor-Heuss-Station. Er starb nach langer Krankheit. [Todesmeldung] [Nachruf ChessBase (engl.)] [Wilfried Neef über Kutzborski]

25.04.2019 Peter Welz († 74)

FIDE-Meister (2006) und bis zu seinem Tod ein sehr aktiver Schachspieler. Er bestritt bis zu 50 Turniere jährlich. Insgesamt kam er nach 1990 auf über ausgewertete 500 Turniere und zählte damit zu den aktivsten Schachspielern Deutschlands. Am Wochenende seines Todes hatte er sich bereits als Teilnehmer für das Qualifikationsturnier zur Berliner Einzelmeisterschaft gemeldet. [Nachruf Berliner Schachverband] [Nachruf SV Empor]

23.04.2019 Petra von der Weth-von Nordheim († 59)

Von der Weth-von Nordheim erlernte im Alter von 9 Jahren das Schachspiel von ihrem Vater. Sie war Mitglied bei Vereinen in Weimar, Zeulenroda, Erfurt und Suhl. Zweimal wurde sie mit der Thüringer Frauenauswahl Deutsche Meisterin der Landesverbände. Im Thüringer Schachbund war sie jahrelang Frauenreferentin. Sie war bis zu ihrem Tod Vorsitzende des Schachclub Suhl und starb nach kurzer und schwerer Krankheit. [Nachrufe]

20.04.2019 Gerhard Schwanke († 87)

Er war 65 Jahre bis zu seinem Tod Mitglied in der 1924 gegründeten Schachabteilung des Postsportverein Uelzen. In den 1960er Jahren spielte er mit der Mannschaft in der Landesmeisterklasse. 1959 und 1961 wurde er Bezirksmeister und zudem gewann er mehrere Titel bei den Uelzener Stadt-Vereinsmeisterschaften. [Nachruf]

17.04.2019 Dirk Suling († 70)

Suling gehörte der 1. Mannschaft der Bremer Schachgesellschaft an. 1977 sorgte er für Aufmerksamkeit beim 100-jährigen Jubiläum des Vereins, als er in einem Simultan Weltmeister Anatoli Karpow besiegte. Er wurde am 9. Mai 2019 in Bremen beigesetzt. [Nachruf]

29.03.2019 Bruno Müller-Clostermann († 69)

Professor für Wirtschaftsinformatik. Bis 1991 war er Mitglied beim Schachclub Hansa Dortmund, spielte aber bereits seit 1975 nicht mehr. In seiner Jugend war er badischer Jugend- und Pokalmeister.  Danach fand er erst als Senior zum Vereinsschach zurück und wurde im Juni 2010 Mitglied bei den Sportfreunden Katernberg. Danach wurde er 2012 2. Vorsitzender. Einer breiten Schachöffentlichkeit wurde Müller-Clostermann durch seine publizistische Tätigkeit bekannt, zunächst als sehr aktiver Schreiber auf der Vereinsseite, später auch als Mitarbeiter des Schachticker mit dem Schwerpunkt Seniorenschach. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit. [Nachruf]

24.03.2019 Olga Klassen († 30)

Klassen war Pfalzmeisterin 2005, Jugendsprecherin im Schachbund Rheinland-Pfalz, Frauenreferentin und Jugendsprecherin im Pfälzischen Schachbund. Außerdem hat sie sich für das Terre-des-hommes-Projekt der Deutschen Schachjugend engagiert. Sie war aktiv in der SG Kaiserslautern. [Nachruf]

16.03.2019 Gerald Eßinger († 55)

Oftmaliger Kreismeister von Gotha. Er war bis 1996 beim Schachklub in Gotha aktiv. Seit 2008 und bis zu seinem Tod spielte er beim SG Burgtonna. [Nachruf]

10.03.2019 Norbert Staben († 55)

Staben war 21 Jahre Mitglied bei den Schachfreunden Ostsee (SFO) Warnemünde und seit 2004 bis zu seinem Tod deren Vorsitzender. Zuvor war er Mitglied bei der BSG Schiffselektronik Rostock, dann bei deren Nachfolger SV Nordwest Rostock. [Nachruf]