Gedenktafel

An dieser Stelle gedenken wir der verstorbenen Schachspieler und -funktionäre der letzten 15 Monate. Sollte ein Name fehlen, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular um uns Informationen über die verstorbene Person zu schicken.

Verstorben am Name Informationen
17.11.2020 Fritz-Günter Obert († 61)

Obert war seit 1991 Mitglied im SG Weiß-Blau Eilenriede. Er verstarb an einem erneuten Schlaganfall, nachdem er bereits am 6. Januar 2018 einen erlitten hatte. Er war viele Jahre Schiedsrichter bei den Meisterschaften des DBSB. 2015 wurde er als Nachfolger von Manfred Müller als Spielleiter in den Vorstand gewählt.

01.11.2020 Markus Stangl († 51)

Großmeister und Rechtsanwalt. Stangl war mit der Schachspielerin Anita Stangl geb. Siepenkötter verheiratet. Gemeinsam waren sie Geschäftsführer der Starnberger Firma "MedienLB". Stangl spielte bis zu seinem überraschenden Tod beim SC Starnberg. Er wurde am 11. November 2020 auf dem Starnberger Friedhof in der Hanfelder Straße beerdigt. [Nachrufe: DSB, Anita Stangl, ChessBase, Bayern München, Süddeutsche Zeitung]

26.09.2020 Werner Lange († 80)

Lange gehörte zu den besten regionalen und überregionalen Nachwuchsverantwortlichen. Er war seit 1966 für die Nachwuchsarbeit des SSV Rotation Berlin zuständig. Neben zahlreichen Berliner Titelgewinnen wurden viele nationale Titel- und Pokalgewinne aller Altersklassen erreicht. Er trainierte noch im hohen Alter bis zuletzt die Schüler im Verein. Er verhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Eintrag in das Ehrenbuch des SSV Rotation Berlin und die Ehrenmitgliedschaft. 2019 wurde er für seine Arbeit vom Landessportbund Berlin ausgezeichnet. Die Trauerfeier findet am 30.10.2020 im Krematorium in Berlin-Ruhleben, Am Hain 1 statt. [Text: SSV Rotation Berlin]

22.09.2020 Dietmar Kotlenga († 84)

Kotlenga spielte viele Jahre für den VfB Ottersleben und hatte im Jahr 2002/03 maßgeblichen Anteil an der Gründung und dem Aufbau der Abteilung Schach bei TuS 1860 Magdeburg. Er spielte bis 2018 für TuS 1860 Magdeburg und war Mitglied des Ehrenrates. In den vergangenen zwei Jahren spielte er für den SC Norbertus Magdeburg, der 2016 aus der Abteilung Schach bei TuS 1860 Magdeburg hervorgegangen ist. [Text: SC Norbertus Magdeburg]

06.09.2020 Götz Preuße († 78)

Turnierveranstalter aus Jena, der zuletzt bei BSV Mühlhausen 04 aktiv war. Preuße erlernte das Schachspiel von seinem Vater. Kurze Zeit war er Vorsitzender der Schachabteilung von Motor Weimar. 1978 kam er nach Jena und belebte dort das Schachleben mit zahlreichen Veranstaltungen. "Er übernahm Funktionen sowohl auf regionaler Ebene (1981-1990 KFA-Vorsitzender Schach Jena) als auch im Deutschen Schachverband der DDR (1984-1990 Vorsitzender der Studentenkommission). Sechsmal in Folge (1985-1990) organisierte er auf der Leuchtenburg DDR-Meisterschaften im Nachwuchsbereich, die er auch selber leitete. Im Jahr 1990 veranstaltete er die letzte DDR-Meisterschaft der Männer und Frauen in Bad Blankenburg. Zu seinen Verdiensten zählt die Herstellung freundschaftlicher Kontakte nach Kosice in der Tschechoslowakei, die zu mehreren Teilnahmen Jenaer Schachspieler an dortigen Turnieren führte.
Nach der Wiedervereinigung übernahm er als Gründungsmitglied des Thüringer Schachbundes die Funktionen des Schatzmeisters sowie des Schulschachreferenten. Er hatte die Vorstellung, Schach als Schulfach an allen Thüringer Schulen einzuführen. Neben Schachunterricht an 12 Jenaer Schulen unternahm er einen vom Thüringer Kultusministerium geförderten Projektversuch an Schulen in Stadtilm, Weimar, Mühlhausen, Eisenach und Waltershausen. Er überzeugte den Auer-Schulbuchverlag, ein methodisches Schachheft “Schach-konkret“ für Schüler herauszugeben, das er gemeinsam mit den Jenaer Schachspielern Richard Brömel und Gerhard Richter verfasste. Das heute vergriffene Heft fand später eine Fortsetzung in einem zweiten Teil. Die von ihm organisierte Thüringer Schulschachmeisterschaft 1996 in der Thüringenhalle zählte ca. 700 Teilnehmer. Bereits 4 Jahre vorher hatte er eine in Bucha (bei Jena) ausgetragene Deutsche Schulschachmeisterschaft nach Thüringen geholt.
1994 gründete er den Förderverein Schach Jena & Holzlandkreis, desen Vorsitz er übernahm. Später wurde daraus der Förderverein Schach Thüringen, auf dessen Initiative mehr als 20 Jahre lang verschiedene Turniere stattfanden, die ihren festen Platz im zentralen Turnierkalender fanden. Die traditionsreichsten waren wohl die in Jena, Friedrichroda, Gotha und Mühlhausen. Dank seiner Fähigkeit, auch bisher schachfremde Sponsoren zu begeistern, gelang es ihm, einzelne Großveranstaltungen zu organisieren. So fand 1996 die Deutsche Seniorenmeisterschaft mit einer damaligen Rekordbeteiligung von 364 Teilnehmern in Friedrichroda statt. 2004 richtete der Förderverein sowohl die Deutsche Schnellschachmeisterschaft als auch die 75. Deutsche Meisterschaft im sächsichen Höckendorf aus. Somit gelang Gotz das Kunststück, als einziger Turnierveranstalter in der Bundesrepublik sowohl eine DDR-Meisterschaft als auch eine gesamtdeutsche Meisterschaft ausgerichtet zu haben. Die Übergabe des „großen Götz Preuße Buches“ und die vielen Würdigungen, die ihn anlässlich der Auflösung des Fördervereins Schach am Jahresende 2015 aus der „Familie“ seiner Turnierteilnehmer erreichten, erfüllten ihn mit großer Freude. Für seine langjährige Arbeit als Organisator und Förderer des Schachsports erhielt er im Jahr 2017 vom Thüringer Ministerprädienten Bodo Ramelow das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Götz empfand dies als eine große Anerkennung seines Lebenswerkes. Selber nahm er nur selten an Turnieren teil. Neben vereinzelten Spielen beim Heimatverein BSV Mühlhausen 04 fand er seine Erfüllung vor allem im Fernschach, das er bis zuletzt mit Begeisterung spielte. [Quelle: Nachruf]

05.09.2020 Siegfried Aßmann († 85)

Aßmann starb nach langer schwerer Krankheit. Bis 2015 war er aktiv beim Schöninger SV. In den 1970er/80er Jahren war er einer der treibenden Kräfte des Niedersächsischen Schachverbandes. [Nachruf]

00.09.2020 Wolfgang Rost († ?)

Schachspieler vom USC Magdeburg. Rost stammt aus Berlin-Wedding. 1943 floh er mit seiner Familie nach Neustadt an der Orla (Thüringen), wo er die Schule bis zum Abitur 1951 besuchte. 1948 wurde er Mitglied im Schachverein Neustadt/Orla und wurde schnell besser. Er gehöerte zur Jugendauswahl Thüringens, mit der er 1949-51 zu Vergleichskämpfen gegen die Vertretungen der übrigen Ostländer und Berlins startete. Ab 1951 studierte er an der Bergakademie Freiberg, 1957 begann er seine Berufstätigkeit als Diplom-Geologe beim Kombinat Erdöl-Erdgas Gommern. Während seines Studiums spielte er für die HSG Wissenschaft Freiberg, und in seiner Gothaer Zeit kam er in Ober- und Sonderliga-Punktspielen des damaligen Thüringer Spitzenklubs zum Einsatz. 1978 wurde er Mitglied der HSG Technische Hochschule ‚Otto von Guericke‘ Magdeburg (ab 1993 Universitätssportclub), wo er sich als Spieler und Mannschaftsleiter auch um die Nachwuchsförderung und die Belebung des Trainings kümmerte.
Rost war Seniorenbeauftragter des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt und 1997 Seniorenmeister von Sachsen-Anhalt.

Die Beisetzung fand am 12. September 2020 auf dem Friedhof in Biederitz statt. [Quelle: Nachruf]

24.08.2020 Wolfgang Uhlmann († 85)

Großmeister seit 1959 (IM 1956), Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1956-72 und 1988-90 für die DDR-Nationalmannschaft, mit Deutschland 2005 Senioren-Europameister, DDR-Meister 1954, 55, 58, 64, 68, 75, 76, 81, 85 und 86. 1970 qualifizierte er sich beim Interzonenturnier in Palma de Mallorca das einzige Mal für ein WM-Kandidatenturnier. [Nachruf]

09.07.2020 Matthias Möller († 60)

Berliner Schachfunktionär, Internationaler Schiedsrichter, mehrfach Landesspielleiter des Berliner Schachverbandes. [Nachruf]

00.07.2020 Jörg Schmidt († ?)

Schachspieler und -funktionär vom SV Malchower Schachinsel, deren Vorsitzender er seit 1991 war. Von 2009 bis zu seiner schweren Erkrankung 2019 war er Staffelleiter Pokal und Bezirksklasse im Landesschachverband (LSV) Mecklenburg-Vorpommern. Dabei erfaßte er mehr als 17 Jahre die Partien der Landesliga West und übernahm die technische Erstellung und Versand des Ansetzungsheftes und des "En Passant". Im Präsidium des LSV arbeitete er vier Jahre als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und war maßgeblicher Herausgeber des Verbandsorgans "„En Passant“". Es folgten vier Jahre als Vizepräsident des Verbandes. Für die Schachjugend Mecklenburg-Vorpommern organisierte er von 2006 bis 2020 die LEM u10 bis u25 in Malchow. [Nachruf LSV]

17.05.2020 Barbara Niedermaier († 43)

Schachspielerin vom SC Bamberg. Bayerische Meisterin 2000, 2003 und 2007. [Nachruf]

14.05.2020 Erhard Hentzschel († 86)

Mitglied des Peiner Schachvereins und Ehrenmitglied des Niedersächsischen Schachverbandes. Von 1978 bis 2003 gehörte er dem Vorstand des Verbandes als Vizepräsident und später als Referent für Finanzen an. 1986 erhielt er die Ehrennadel in Gold und im Jahr 2003 ernannte ihn der Kongress zum Ehrenmitglied. Im Schachbezirk Braunschweig war er von 1978 bis 2003 Vorsitzender. [Nachruf]

12.05.2020 Helmut Kaulfuss († 73)

Kaulfuss war 40 Jahre Mitglied beim SV Hofheim. In den 1980er und 90er Jahren wurde er viermal Hessischer Blitzmeister und gewann zweimal den Goldenen Springer. 2013 wurde Deutscher und 2016 Hessischer Meister im Schnellschach der Senioren. [Nachruf]

12.05.2020 Werner Berndorff († 91)

Ehrenpräsident der Schachfreunde Bad Schmiedeberg [Nachruf]

03.05.2020 Lothar Schnitzspan († 61)

FIDE-Meister. Er gewann den Goldenen Springer 2002 (Pokalsieger) des Hessischen Schachverbandes. Dreimal wurde er Stadtmeister von Frankfurt/Main. [Nachruf]

29.04.2020 Eberhard Hallmann († 71)

Hallmann war seit 1988 Mitglied der Schachabteilung des TSV Grafenberg und spielte in der 1. Mannschaft.Vorher spielte er beim Schachverein Urach. Von 1987 bis 1991 war er Spielerpassbeauftragter des Schachverbandes Württemberg. Von 1991 bis 2009 war er Schatzmeister, danach von Oktober 2010 bis zum Verbandstag 2011 noch einmal kommissarisch in dieser Funktion tätig. 1996 erhielt er die Goldene Ehrennadel des Schachverbandes Württemberg. 2009 wurde er Ehrenmitglied. [Nachruf]

16.04.2020 Wolfgang Osthoff († 88)

Ehemaliges jahrzehntelanges Mitglied des Schachclub Tamm. Als die Württembergische Schachjugend 1975 gegründet wurde, war er deren erster Jugendleiter - bis 1977. [Nachruf]

14.04.2020 Oskar Nadenau († 100)

Nadenau spielte in den 1960er Jahren beim SK Mühlberg und war später langjähriges Mitglied der Karlsruher Schachfreunde. 1987 und 1989 war er Badischer Seniorenmeister. Die badische Nestorenmeisterschaft gewann er 1991, 1994, 1997 und 1998. Der Badische Schachverband ehrte ihn 2001 mit der Silbernen Ehrennadel. [Nachruf]

11.04.2020 Günter Poell († 88)

Langjähriger Geschäftsführer des Godesberger Schachklubs und früherer Leiter des Bonner Sport- und Bäderamtes. Seit dem 1. April 1948 gehörte er dem Godesberger SK an. Er war Vereinschronist und wurde 2011 wurde mit der Ehrennadel des Schachbundes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg war er Spielleiter, Schriftführer und Pressewart. [Nachruf]

10.04.2020 Albert Metzger († 84)

Metzger war von 2003 bis 2013 in Magdeburg aktiv. Dnach war er bis zu seinem Tod Mitglied im Berliner Betriebsschachverein SK Präsident RHWK. [Todesmeldung]

08.04.2020 Bernhard Krüger († 79)

Krüger war von 1996 bis 2011 1. Vorsitzender des SC Grunbach, seit 2015 Ehrenmitglied. Im Schachverband Württemberg war er von 2009 bis 2011 Kassenprüfer und ab 2014 Seniorenreferent. Krüger verstarb infolge eines Schlaganfalls, nachdem er sich zuvor mit dem Corona-Virus infiziert hatte. [Nachruf]

04.04.2020 Kosmas Cholidis († 86)

Cholidis spielte seit mindestens 1964 im Ostberliner Schachverein TSC Berlin, später bei DAW Berlin, mit dem er 1972 eine Schachreise nach Prag unternahm. Später siedelte er nach Westberlin über und spielte von 1982 bis zu seinem Tod beim SC Zitadelle Spandau. [Nachruf]

15.03.2020 Fred Lenkeit († 54)

Lenkeit war Mitglied beim BSC Rehberge und Clubpokalsieger 2005. Er starb an einem Herzleiden. Wenige Stunden vor seinem Tod postete er nachts noch Nachrichten auf Facebook.

15.03.2020 Kurt Milotzki († 96)

Sechsfacher Deutscher Blinden-Schachmeister, der zum letzten Mal 1983 die Meisterschaft mitspielte. Er war international aktiv und nahm an zahlreichen Kandidatenturnieren und Bezirksmeisterschaften teil. Milotzki war 30 Jahre lang Vorsitzender des Blinden-Schachclubs Essen und nahm bis 2017 noch regelmäßig an den Schachabenden teil. Auch danach interessierte er sich für die Belange des Vereins. Bis zur Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 2009 war er als Stammspieler der Essener Mannschaft nicht wegzudenken. [Günther Thieme per E-Mail am 20.03.2020]

13.03.2020 Joachim Franz († 85)

Franz begann seine Schachkarriere mit 13 Jahren bei Lok Leipzig, mit dem er - wie auch später mit Halle - in der DDR-Oberliga spielte. Beruflich bedingt hörte er dann 20 Jahre mit Schach auf, bevor er über die Stationen Meißen, Weimar und Sömmerda in den 1980ern nach Erfurt kam. Er zählte in den 1950er Jahren zu den stärksten Schachspielern in der DDR. So nahm er siebenmal an der DDR-Einzelmeisterschaft teil. Seine beste Plazierung erreichte er 1954 als Vierter. Von 1956 bis 1959 wurde er 17 mal für die DDR-Nationalmannschaft bei Länderspielen gegen Rumänien, Bulgarien, Dänemark, Polen und Österreich eingesetzt. Im Rahmen eines internationalen Turnieres 1959 in Riga spielte er sogar Partien gegen die späteren Weltmeister Michail Tal und Boris Spasski.In der Saison 1987/88 wurde er mit der Mannschaft von Mikroelektronik Erfurt DDR-Mannschaftsmeister. [Text auszugsweise aus dem Nachruf]

09.03.2020 Klaus Kupprion († 79)

Ehrenmitglied der Schachfreunde Gottmadingen. Dort war er seit dem 14. Januar 1954 Mitglied. 1962 und 1967 war er Bezirksmister. 1966 gewann er das Möhringer Turnier und 1974 das Albert-Bundt-Gedächtnisturnier in Engen.Von 1961 bis 2002 gehörte er ununterbrochen dem Vereinsvorstand an – als Schriftführer, Kassier, 1. und 2. Vorsitzender. Für sein Engagement für den Schachsport wurde Klaus Kupprion 1985 mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. [Nachruf]

05.03.2020 Claus Dieter Meyer († 73)

FIDE-Meister und Trainerlegende vom SV Werder Bremen. Er war im Vorstand des Landesschachbundes Bremen tätig und über viele Jahre Kadertrainer der Bremer Schachjugend. Überregional wurde er als Buchautor mit einer Vielzahl von Publikationen bekannt. [Nachruf]

00.03.2020 Matteo Grieco († ?)

Grieco war 15 Jahre Mitglied beim Schachverein Unser Fritz Wanne-Eickel [Nachruf]

08.02.2020 Bruno Wagner († 88)

Wagner prägte jahrzehntelang das Schachgeschehen in den Vereinen SC Eglosheim und SG Ludwigsburg sowie im Schachkreis Ludwigsburg und im Bezirk Unterland. Er war mehr als 60 Jahre ehrenamtlich tätig, darunter als Vorsitzender des SC Eglosheim, Kreisspielleiter und Kreisleiter in Ludwigsburg sowie Bezirkspressewart im Bezirk Unterland. Er schrieb Pressberichte für die regionalen Zeitungen im Großraum Ludwigsburg. 1992 erhielt er den Journalistenpreis des Schachverbandes Württemberg. Zuvor bekam er den Ehrenbrief, die bronzene und die goldene Ehrennadel des Verbandes. Wagner war Ehrenmitglied der SG Ludwigsburg und erhielt 2014 die Goldene Ehrennadel des Württembergischen Landessportbundes.
Beruflich führte er mit seiner Frau Ellinor jahrzehntelang einen Schachladen in Ludwigsburg.
Wagner wird am 28. Februar 2020 auf dem Friedhof in Kornwestheim besstattet. [Nachruf]

29.01.2020 Clemens Hünerberg († 68)

Mitglied bei den Schachfreunden 1954 Conweiler seit 1998 [Nachruf]

10.01.2020 Heinz Engl († 64)

Mitglied der Nationalmannschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes

 

00.01.2020 Peter Scherneck († ?)

Mitglied des Hamelner Schachvereins [Nachruf]

00.01.2020 Ludwig Jantzen († ?)

Jantzen war seit Mitte der 1980er Jahre Mitglied bei der neugegründeten Schachabteilung des TV Arbergen. 2001 löste sich die Schachabteilung auf. Ab 2013 spielte er bei den Schachfreunden Bremer Osten Bürgerhaus Mahndorf mit vielen ehemaligen Mitgliedern vom TV Arbergen. [Nachruf]

 

 

00.00.2020 Kurt Pape († ?)

Vorsitzender des Hamelner Schachvereins von mind. 1988 bis 2013. Danach wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Ihm zu Ehren trägt der Verein im April/Mai 2020 ein Kurt-Pape-Open aus. [Nachruf]

20.12.2019 Lothar Sommer († 84)

Sommer begann beim Schachverein Empor Gotha und wechselte 1962 zur BSG Motor Gotha. Mit der spielte in der Saison 1963/64 in der höchsten Spielklasse der DDR, der Oberliga. Bis 2013 gehörte er der ersten Mannschaft bei Motor, Wacker und ab 1998 beim SC 1998 Gotha an. [Nachruf]

12.12.2019 Helmut Kracht († 67)

Mitglied des SK Kaltenkirchen [Nachruf]

07.12.2019 Andreas Schumann († 55)

Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des SC Zugzwang, danach bis zu seinem Tod Mitglied bei VfB Hermsdorf

03.12.2019 Hanna Adam († 80)

Adam war über 30 Jahre bis 2019 Mitglied der BSG 1827 Eckbauer, danach bis zu ihrem Tod Mitglied beim SC Zitadelle Spandau. Bei Eckbauer war sie von 1990 bis 1998 sowie von 2004 bis 2007 Schriftführerin und in den Jahren dazwischen hatte sie sich als Jugendwart für den Verein verdient gemacht. Viele Jahre lang leitete sie die dritte Mannschaft. [Nachruf]

00.12.2019 Horst Stahl († ?)

Bis 1991 war er Mitglied beim Schachclub Königs Wusterhausen, danach von 1992 bis 2016 bei Motor Wildau und bis zu seinem Tod beim SV Turbine Berlin. Stahl lebte in Königs Wusterhausen.

15.11.2019 Albrecht Beer († 80)

Beer war Ehrenvorsitzender im Förderverein Schach Gera und Nationaler Schiedsrichter. Er verfaßte seit seinem 13. Lebensjahr unter dem Kürzel "-ab-" rund 2000 Meldungen in der Schachpresse. Darüberhinaus war er Trainer der späteren mehrfachen DDR-Meisterin Petra Feustel und Schiedsrichter mit 224 Erstligaeinsätzen, sowie bei vielen Seniorenturnieren und der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft. Am 17. Februar 2017 erhielt er die Auszeichnung des Stadtsportbundes Gera für sein sportliches Lebenswerk im Schach. [Nachruf ESV Gera] [Nachruf DSB] [Nachruf Thüringer Schachbund]

00.11.2019 Frank König († ?)

Mitglied der Leegebrucher Schachfreunde [Nachruf]

22.10.2019 Albin Pötzsch († 83)

Schachbuchautor und -kolumnist aus Meißen bzw. Coswig. Pötzsch führte jahrzehntelang die Rubrik "Schach lehrt Schach - Die hohe Schule der Kombination" in der Zeitschrift SCHACH. Sein Vorgänger war der bekannte IM Kurt Richter, sein Nachfolger GM Michael Prusikin.

22.10.2019 Wolfgang Berger († 88)

Schiedsrichter aus Wilhelmshaven und Ehrenmitglied des Niedersächsischen Schachverbandes (NSV). Von 1981 bis 1987 war er Schatzmeister NSV. 1988 erhielt er die silbernen Ehrennadel des Verbandes. Ab 1980 und bis 1991 war er für die Finanzen des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland verantwortlich. 1997 übernahm er den Vorsitz dieses Bezirkes und wurde mit seinem Ausscheiden 2004 vom Kongress des NSV zum Ehrenmitglied ernannt. [Nachruf]

20.09.2019 Horst Müller († 85)

Müller war Mitglied bei Lok Stendal und später beim SV Energie Stendal. Dort organisierte er die Stendaler Pokalturniere und Simultanveranstaltungen mit GM Burkhard Malich. Für sein “schachliches Lebenswerk“ erhielt er die Ehrennadel des Landessportbundes und des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt in Gold. [Nachruf]

00.09.2019 Jörg Francke († ?)

Francke war von 1997 bis zu seinem Tod Mitglied des SC Weisse Dame Berlin [Nachruf]

31.08.2019 Günter Albinus († 80)

Albinus war von 2004 bis zu seinem Tod Mitglied der SG Weißensee und führte dort regelmäßig Training durch. 2010 und 2014 war er Schnellschach-Vereinsmeister. [Nachruf]

30.08.2019 Ernst Heinemann († 86)

Heinemann gründete vor 1969 in Weida einen Schachverein und blieb diesem Schachklub Weida bis zu seinem Tod u.a. als Trainer treu. [Nachruf]