Referat Frauenschach // Nachrichten

DFMM der Landesverbände: Zwischenstand nach der 3. Runde

06.06.2026
Sachsen-Anhalt nach drei Runden in Führung Bei der DFMM LV 2026 in Braunfels führt nach 3 Runden die Mannschaft aus Sachesen-Anhalt mit 6:0 Punkten nach Siegen über Sachsen, Hessen und NRW. Dahinter liegt die Mannschaft aus Bayern mit 5:1 Punkten nach Siegen über Württemberg und Baden, gegen Hessen endete die dritte Runde 4:4. Auf den Plätzen 3-5 liegen die Teams aus NRW, Sachsen und Thüringen mit jeweils 4:2 Punkten. In der vierten Runde trifft Sachsen-Anhalt auf Bayern, NRW hat es mit Thüringen zu tun und Sachsen spielt gegen Hessen. Insgesamt nehmen in diesem Jahr 12 Ländermannschaften teil. Alle Partien werden live übertragen. DSB Turnierseite Ergebnisse bei Chess-Results Partien Mannschaftsfotos Fotos aus dem Spielsaal

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DFMM der Landesverbände gestartet

05.06.2026
Seit gestern laufen in Braunfels die Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände (DFMM LV). Es spielen 12 Mannschaften mit, alle Partien werden live übertragen. DSB Turnierseite Ergebnisse bei Chess-Results Partien

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"Wie viele Pokale hast Du Zuhause?"

Mädchen Super Tuesday: Diesmal mit internationaler Beteiligung. Großmeisterin Lena Georgescu überrascht 48 Mädchen - und war selbst baff. Denn sowas hat sie noch nie erlebt: "Ein tolles Projekt."

22.05.2026
Die Erfolgsserie als internationale Auflage: Mit Lena Georgescu war erstmals eine ein Großmeisterin aus dem Ausland die Gasttrainerin beim Mädchen Super Tuesday, dem Förderprogramm des DSB für die Altersklasse U12, aus der bald ein tolles Juniorinnen-Nationalteam entsprießen soll. „Es war ein ganz besonderes Erlebnis für unsere Mädchen, spannend und inspirierend“, schwärmte Initiatorin Nadja Jussupow, die DSB-Referentin für Frauenschach, nach dem Training mit der 26-jährigen Nationalspielerin aus Bern, die auch schon bei Schacholympiaden und Europameisterschaften für ihr Land am Brett saß. Ein Training, an dem wieder 48 Mädchen teilnahmen. Eine Herausforderung auch für Lena Georgescu, wie sie im Gespräch mit dem DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit verraten hat:

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Gemeinsames Frauen-Projekt von DSB und DSJ: Jetzt geht es um Nachhaltigkeit.

"Dauerhaft erfolgreich." Für besonders innovative Projekte werden jeweils bis zu 400 Euro ausgelobt.

12.05.2026
Das Stichwort lautet: Nachhaltigkeit. „Wir wollen, dass die Vereine ermutigt werden, auf Dauer etwas zu tun“, sagt DSB-Vizepräsident Jannik Kiesel. Deshalb lobe man nun ein Förderprogramm im Rahmen des DSB-DSJ-Projektes zur Stärkung des Frauen- und Mädchenschachs aus. „Es geht darum, aus den Daten, die wir erhoben haben, die Richtung zu erkennen, wie wir auf diesem Gebiet dauerhaft erfolgreicher werden können," so Kiesel, „welche Ansätze könnten erfolgsversprechend sein, um die Anzahl der weiblichen Mitglieder im DSB zu erhöhen?“

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"Schlaue und fleißige Mädchen."

Super Tuesday Mädchenschach mit Kateryna Dolzhykova: Das Erfolgsprojekt geht weiter - jetzt sind es schon 550 Mädchen...

30.04.2026
Am Ende war nicht einmal mehr Zeit für die sonst obligatorische und ausgiebige Fragerunde der Mädchen mit der Großmeisterin. Die sind sonst von solchen Fragen geprägt: Wie hoch ist Deine Elo? Wie viel muss ich trainieren, um auch eine solche Elozahl zu bekommen? Die eineinhalb Stunden Training waren wie im Flug vergangen und „das Programm war richtig voll“, sagte DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow, die die Trainingssession begleitete und einmal mehr von einem „Highlight“ sprach. „Das hat mir riesigen Spaß gemacht“, sagte auch Gasttrainerin Kateryna Dolzhykova (übrigens mit einer Elo von 2280) nach dem achten „Mädchen Super Tuesday“. Die Mädchen seien „schlau und fleißig“ gewesen.

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Frauen-Bundesliga: Flugchaos, der erste Absteiger. Und Elisabeth Pähtz ist wieder da.

Endrunde in Bad Königshofen: Lavinia Melina Giannandrea ist der heimliche Star. Schwäbisch Hall siegt zwei Mal - nur noch theoretische Zweifel am Titelgewinn. Kreuzberg muss wieder runter.

18.04.2026
Klaus Deventer, der Turnierleiter, bringt es auf den Punkt: „Es ist eine sehr schöne Veranstaltung, vor allem: familiär.“ Und damit sind wir schon beim Familien-Thema des Tages bei der Zentralen Endrunde der Frauen in Bad Königshofen: Sie ist wieder da. Die Grande Dame des Schachsports. Seit dem 22. März ist die Familie Pähtz um Lavinia Melina Giannandrea reicher – und ihre Mutter, Elisabeth Pähtz, ließ es sich nicht nehmen, die Bundesliga-Endrunde in Bad Königshofen mitzuspielen. Das hatte sie zwar auch angekündigt – aber geglaubt hatte das eigentlich keiner. Sowas geht doch eigentlich nicht, oder? Doch, das geht sehr wohl: wenn man Pähtz heißt. Daran sieht man, wie sehr sie das Spiel immer noch liebt. „Es hat sich nicht viel verändert“, sagt sie ganz cool der DSB-Öffentlichkeitsarbeit. In den ersten beiden Runden holte die erfolgreichste deutsche Schachspielerin gleich zwei Punkte für die OSG Baden-Baden. Den einen allerdings kampflos – gegen die Rodewischer Schachmiezen, die in Unterzahl spielten. Dazu später mehr. „Dank Mama ist es möglich, dass ich hier dabei bin - weil sie mich begleitet“, sagt Elisabeth Pähtz. Anna Pähtz, die schon häufiger bei Turnieren an der Seite von Elisabeth war, ließ die kleine Schach-Prinzessin sogar schon mal Turniersaal-Luft schnuppern. Sooooo herzerwärmend schön kann Schach sein…

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Schlechte Figuren, schlaue Mädchen.

Das Erfolgsformat Mädchen-Schach Super Tuesday, diesmal mit Lara Schulze - und wieder 66 Talenten an den Bildschirmen

25.03.2026
Das Erfolgsformat „Mädchen-Schach Super Tuesday“ feierte seine siebte Auflage. Diesmal waren beim Online-Gruppentraining im Rahmen DSB-Mädchen-Schach-Förderungsprojekts U12 wieder 66 Mädchen dabei. Für sie sei es zweifellos ein echtes Highlight gewesen, so Nadja Jussupow. Die DSB-Frauenschach-Referentin hat die Online-Trainingsserie initiiert – und ist längst auch überrascht vom großen Erfolg. Denn insgesamt haben nun schon 489 Talente an den Trainingssessions teilgenommen. Diesmal wartete mit Lara Schulze eine Nationalspielerin auf die Mädchen. Wer Lara Schulze kennt, der weiß: Es wurde ein erfrischendes Training, bei dem auch viel gelacht werden durfte. Und das, obwohl sich das Thema richtig schwer anhört: „Das Prinzip der schlechtesten Figur.“

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Frauen-Bundesliga: Schwäbisch Hall geht einen großen Schritt - Rotation will mitspielen.

Im Titelrennen verliert die OSG Baden-Baden das Gipfeltreffen. Viele Überraschung - und der älteste Aufsteiger aller Zeiten will nun doch den Erfolg auskosten.

16.03.2026
Die Rückmeldung kam am vergangenen Samstag, 17.30 Uhr. „Wir haben uns entschieden. Die Mannschaft des SC Rotation Pankow wird in der nächsten Saison in der 1. Frauenbundesliga spielen“, schreibt Gudula Seils. Es war der Abschluss eines Nachdenken-Prozesses. Sollen sie es erneut wagen? „Wir spielten ja letztmalig in der Saison 2018/2019 in der 1. Frauenbundesliga“, so Mannschaftsleiterin Seils, „und arbeiteten seitdem in jeder Saison der 2. Frauenbundesliga auf den Staffelsieg hin. Nach mehreren Zweit- und Drittplatzierungen hat es diesmal endlich geklappt.“ Allein, es umtrieb sie einige Wochen lang – seit der Erfolg feststand - die Frage, ob sie den Aufwand nochmal betreiben, schließlich sind sie ja alle nicht mehr die Jüngsten. Genauer gesagt: Durchschnittsalter 66 Jahre. Seils: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, zumal der Altersunterschied zu unseren jungen Gegnerinnen oft mehr als 30 Jahre betrug.“ Während die einen also nun bereits voller Vorfreude auf die kommende Saison sind, gab es in der aktuellen Spielzeit eine Vorentscheidung: Es wirkt, als sei die Meisterfrage durch das 4,5:1,5 des SK Schwäbisch Hall gegen den punktgleichen Verfolger OSG Baden-Baden entschieden. Mario Meinel, zweiter Vorsitzender des neuen, alleinigen Tabellenführers, spricht denn auch von einem „großen, weiteren Schritt, den unser Team erreicht hat“ – zum vierten Titel in der Klubhistorie, der das Jahr des 90-jährigen Vereinsbestehens krönen soll.

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