Dinara Wagner scheitert nur aufgrund der Buchholz-Wertung, Fiona Sieber gewinnt 49 Elo-Punkte hinzu - Bundestrainer Zahar Efimenko zeigt sich beeindruckt von "positiven Leistungen"
06.06.2026
Am Ende war es richtig knapp. Nur die ersten zehn Plätze qualifizieren sich für den World Cup – die deutsche Nummer eins, Dinara Wagner, landete auf Rang zwölf. Sie holte zwar beachtliche 7,5 Zähler und war somit punktgleich mit den Spielerinnen von Platz sieben bis Platz 18 – aber ihre Buchholzwertung gab nur den zwölften Platz her. Und da es das erste gewertete Turnier im neuen FIDE-Zyklus war, gab es auch noch keine Vorqualifizierten – und damit keine Nachrückerplätze. Auch Fiona Sieber hatte in der letzten und elften Runde noch die Chancen, einen Qualifikationsplatz zu erreichen. Gegen Meri Arabidze verlor sie jedoch, wodurch sie am Ende nur 6,5 Punkte auf dem Punktekonto hatte und so Platz 32 in der Endtabelle einnahm. Aber sie schaffte ein beachtliches Elo-Plus von 49 Punkten. Neue Europameisterin, eine riesige Überraschung, wurde die erst 15 Jahre alte Ukrainerin Anastasiia Hnatyshyn. Dafür bekam sie direkt einen WGM-Titel verliehen, eine IM-Norm hatte sie da auch bereits in der Tasche. Das nennt man dann wohl Senkrechtsstarterin. Die DSB-Öffentlichkeitsarbeit bat Frauen-Bundestrainer Zahar Efimenko um eine Turnierfazit. „Insgesamt bewerte ich die Leistung der deutschen Schachspielerinnen bei der Europameisterschaft positiv“, sagt er, „auch vor dem Eindruck dieser Meisterschaft kann ich in einer Woche die endgültige Zusammensetzung der Nationalmannschaft für die Olympiade bekannt geben."
Weiterlesen … Frauen-EM: World-Cup-Plätze knapp verpasst - aber wertvolle Eindrücke vor der Olympiade gewonnen
06.06.2026
Sachsen-Anhalt nach drei Runden in Führung
Bei der DFMM LV 2026 in Braunfels führt nach 3 Runden die Mannschaft aus Sachesen-Anhalt mit 6:0 Punkten nach Siegen über Sachsen, Hessen und NRW. Dahinter liegt die Mannschaft aus Bayern mit 5:1 Punkten nach Siegen über Württemberg und Baden, gegen Hessen endete die dritte Runde 4:4.
Auf den Plätzen 3-5 liegen die Teams aus NRW, Sachsen und Thüringen mit jeweils 4:2 Punkten.
In der vierten Runde trifft Sachsen-Anhalt auf Bayern, NRW hat es mit Thüringen zu tun und Sachsen spielt gegen Hessen.
Insgesamt nehmen in diesem Jahr 12 Ländermannschaften teil.
Alle Partien werden live übertragen.
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Weiterlesen … DFMM der Landesverbände: Zwischenstand nach der 3. Runde
05.06.2026
Seit gestern laufen in Braunfels die Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände (DFMM LV).
Es spielen 12 Mannschaften mit, alle Partien werden live übertragen.
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Schlechte Nachrichten, gute Nachrichten für die Frauen-Bundesliga: Schwäbisch Hall zieht sich zurück, Deizisau macht weiter. "Das wird bei uns aus anderen Geldquellen getragen."
01.06.2026
Heute um Mitternacht läuft die Frist ab. Um Mannschaften, ohne finanziellen Schaden, aus der Frauen-Bundesliga zurückzuziehen. Schon jetzt gibt es eine gute und eine schlechte Nacht aus der Liga. Die gute zuerst: Die Schachfreunde Deizisau, die kürzlich ihr Team aus der Bundesliga abgemeldet haben, gaben heute auf Nachfrage des Württembergischen Schachverbandes bekannt, in der Saison 2026/27 mit einem Frauenteam zu starten. Man hatte einige Wochen abgewogen, es ähnlich zu handhaben wie beim Team in der offene Bundesliga. Hier hatte Vereinspräsident Sven Noppes betont, der Verein setzt andere Prioritäten – auch, weil die Eliteliga zunehmend für Spieler und Sponsoren an Bedeutung verliere. „Die Frauen-Bundesliga wird bei uns aus anderen Geldquellen getragen“, sagt Noppes, „so lange wir uns das leisten können, wollen wir die Liga auch spielen.“ Nicht mehr mitspielen – und damit zur schlechten Nachricht - wird der SK Schwäbisch Hall. Das Geld geht aus. Der beim Deutschen Schachbund verantwortliche Frauen-Bundesliga-Turnierleiter Klaus Deventer kommentierte das so: „Ausgerechnet der Meister – das ist äußerst unschön. Aber gegen fehlende finanzielle Mittel gibt es halt kein Gegengift.“ Der vom DSB angefragte SV Hemer prüft nun bis zum 10. Juni, ob er wieder in der Bundesliga antritt. Sollte auch er verzichten, wäre der Chemnitzer SC Aufbau 95 der sportliche Absteiger, der drinbleiben dürfte.
Weiterlesen … „Äußerst unschön.“ Der Meister kann sich die Reisekosten nicht mehr leisten…
Zwischenbilanz in Batumi: Josefine Safarli führt starke deutsche Equipe an. Bundestrainer Zahar Efimenko schwärmt von den Leistungen - und schaut genau hin: "Dank dieses Turniers kann ich einschätzen, in welcher Form die Spielerinnen sind."
31.05.2026
Durchatmen. Am heutigen Sonntag ist Ruhetag. Sechs Runden sind gespielt bei der Europameisterschaft der Frauen in Batumi. Die DSB-Spielerinnen liegen zumeist gut im Rennen, konnten ihr gemeinsames Abendessen nach der Samstag-Runde genießen. Gleich drei Kaderspielerinnen haben vier Punkte auf dem Konto, sind somit allesamt nur einen halben Zähler hinter den World-Cup-Rängen: Dinara Wagner, Jana Schneider und Josefine Safarli, aktuell mit der besten deutschen Wertung auf Rang 20. „Bisher bin ich zufrieden mit meinem Turnier“, sagt Josefine Safarli und fügt mit einem Lachen hinzu, „aber es ist ja gerade mal die Hälfte geschafft. Ein paar mehr Punkte müssen schon noch her.“ Ganz vorne hat sich überraschend die erst 15-jährige Ukrainierin Anastasiia Hnatyshyn mit einer hundertprozentigen Ausbeute festgespielt.
Weiterlesen … Frauen-EM: Wahrsager für die Olympiade? "Der entscheidende Kampf liegt noch vor uns."
Die deutschen Starterinnen in Batumi: Dinara Wagner, Hanna Marie Klek, Jana Schneider, Josefine Safarli, Fiona Sieber, Charis Peglau und Luisa Bashylina. Es geht vor allem um World-Cup-Plätze.
24.05.2026
Die Europameisterschaft der Männer in Polen ging vor vier Wochen fast ein wenig unter – im Getöse um das Kandidatenturnier. Alexander Donchenko qualifiziert sich, ungeschlagen, vor Monatsfrist für den FIDE World Cup. Genau darum geht es jetzt auch für deutsche Top-Spielerinnen bei der EM in Batumi. Die besten zehn Spielerinnen wären direkt beim World Cup dabei. 166 Teilnehmerinnen aus 32 Nationen sind in Georgien am Start, das deutsche Aufgebot führen die aktuelle deutsche Nummer eins, Dinara Wagner (Startrang neun) sowie mit Hanna Marie Klek, Jana Schneider, Josefine Safarli und Fiona Sieber weitere Nationalspielerinnen an. Ebenfalls mit dabei sind mit Charis Peglau und Luisa Bashylina zwei starke Talente. „Die EM ist das wichtigste Einzelturnier des Jahres, wie jedes Jahr“, sagt Josefine Safarli mit einem Lächeln: „Es gibt einige World Cup Plätze, vielleicht ergattert ja eine Deutsche einen.“
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Mädchen Super Tuesday: Diesmal mit internationaler Beteiligung. Großmeisterin Lena Georgescu überrascht 48 Mädchen - und war selbst baff. Denn sowas hat sie noch nie erlebt: "Ein tolles Projekt."
22.05.2026
Die Erfolgsserie als internationale Auflage: Mit Lena Georgescu war erstmals eine ein Großmeisterin aus dem Ausland die Gasttrainerin beim Mädchen Super Tuesday, dem Förderprogramm des DSB für die Altersklasse U12, aus der bald ein tolles Juniorinnen-Nationalteam entsprießen soll. „Es war ein ganz besonderes Erlebnis für unsere Mädchen, spannend und inspirierend“, schwärmte Initiatorin Nadja Jussupow, die DSB-Referentin für Frauenschach, nach dem Training mit der 26-jährigen Nationalspielerin aus Bern, die auch schon bei Schacholympiaden und Europameisterschaften für ihr Land am Brett saß. Ein Training, an dem wieder 48 Mädchen teilnahmen. Eine Herausforderung auch für Lena Georgescu, wie sie im Gespräch mit dem DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit verraten hat:
Weiterlesen … "Wie viele Pokale hast Du Zuhause?"
"Dauerhaft erfolgreich." Für besonders innovative Projekte werden jeweils bis zu 400 Euro ausgelobt.
12.05.2026
Das Stichwort lautet: Nachhaltigkeit. „Wir wollen, dass die Vereine ermutigt werden, auf Dauer etwas zu tun“, sagt DSB-Vizepräsident Jannik Kiesel. Deshalb lobe man nun ein Förderprogramm im Rahmen des DSB-DSJ-Projektes zur Stärkung des Frauen- und Mädchenschachs aus. „Es geht darum, aus den Daten, die wir erhoben haben, die Richtung zu erkennen, wie wir auf diesem Gebiet dauerhaft erfolgreicher werden können," so Kiesel, „welche Ansätze könnten erfolgsversprechend sein, um die Anzahl der weiblichen Mitglieder im DSB zu erhöhen?“
Weiterlesen … Gemeinsames Frauen-Projekt von DSB und DSJ: Jetzt geht es um Nachhaltigkeit.
Super Tuesday Mädchenschach mit Kateryna Dolzhykova: Das Erfolgsprojekt geht weiter - jetzt sind es schon 550 Mädchen...
30.04.2026
Am Ende war nicht einmal mehr Zeit für die sonst obligatorische und ausgiebige Fragerunde der Mädchen mit der Großmeisterin. Die sind sonst von solchen Fragen geprägt: Wie hoch ist Deine Elo? Wie viel muss ich trainieren, um auch eine solche Elozahl zu bekommen? Die eineinhalb Stunden Training waren wie im Flug vergangen und „das Programm war richtig voll“, sagte DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow, die die Trainingssession begleitete und einmal mehr von einem „Highlight“ sprach. „Das hat mir riesigen Spaß gemacht“, sagte auch Gasttrainerin Kateryna Dolzhykova (übrigens mit einer Elo von 2280) nach dem achten „Mädchen Super Tuesday“. Die Mädchen seien „schlau und fleißig“ gewesen.
Weiterlesen … "Schlaue und fleißige Mädchen."
Bundesliga-Endrunde in Bad Königshofen: Einzigartige Atmosphäre, die es so wohl nur beim Frauenschach gibt. "Wir haben uns gegenseitig gratuliert - und getröstet."
19.04.2026
Am Ende lagen Freud und Leid sehr eng beisammen, in einem einzigen Spielsaal. Im schönen großen Kursaal der Therme in Bad Königshofen. Vielleicht sind es genau jene emotionalen Szenen, die danach zu beobachten waren, die das deutsche Frauenschach ausmachen. Eine Bundesliga-Endrunde, bei der sich viele Schach-Freundinnen getroffen haben, ging jedenfalls heute mit sehr viel Empathie zu Ende. „Wir Trainer und Betreuer verstehen uns halt richtig gut“, sagte Eberhard Schabel, der Teamchef von TuRa Harksheide. „Wir haben uns gegenseitig gratuliert - und getröstet. Wir haben Hemer und dem spannenden Projekt aus Chemnitz gewünscht, dass sie schnell wieder hochkommen.“ Ja, nach dem SC Kreuzberg, der bereits seit gestern als Absteiger feststand, erwischte es auch die Mannschaften des SV Hemer 1932 und des Chemnitzer SC Aufbau 95. Sie müssen die Bundesliga verlassen. Der SK Schwäbisch Hall holte sich unterdessen den großen Siegerpokal, vor der OSG Baden-Baden und dem SC Bad Königshofen – verdientermaßen, denn das Ensemble aus Baden-Württemberg zeigte in der gesamten Saison seine große Klasse - und keine Schwäche. Drei finale Runden, drei imposante Siege. Das sagt alles. In diesem Jahr feiert der Verein sein 90-jähriges Bestehen. Der Meistertitel ist nun „ein sehr passendes Highlight“, sagen Erhard Steffen und Mario Meinel, der erste und zweite Vorsitzende des Vereins: "Bestätigung unserer erfolgreichen Arbeit."
Weiterlesen … "Es war ein Herzschlag-Finale." Schwäbisch Hall verdienter Meister, auch Hemer und Chemnitz müssen absteigen.
Endrunde in Bad Königshofen: Lavinia Melina Giannandrea ist der heimliche Star. Schwäbisch Hall siegt zwei Mal - nur noch theoretische Zweifel am Titelgewinn. Kreuzberg muss wieder runter.
18.04.2026
Klaus Deventer, der Turnierleiter, bringt es auf den Punkt: „Es ist eine sehr schöne Veranstaltung, vor allem: familiär.“ Und damit sind wir schon beim Familien-Thema des Tages bei der Zentralen Endrunde der Frauen in Bad Königshofen: Sie ist wieder da. Die Grande Dame des Schachsports. Seit dem 22. März ist die Familie Pähtz um Lavinia Melina Giannandrea reicher – und ihre Mutter, Elisabeth Pähtz, ließ es sich nicht nehmen, die Bundesliga-Endrunde in Bad Königshofen mitzuspielen. Das hatte sie zwar auch angekündigt – aber geglaubt hatte das eigentlich keiner. Sowas geht doch eigentlich nicht, oder? Doch, das geht sehr wohl: wenn man Pähtz heißt. Daran sieht man, wie sehr sie das Spiel immer noch liebt. „Es hat sich nicht viel verändert“, sagt sie ganz cool der DSB-Öffentlichkeitsarbeit. In den ersten beiden Runden holte die erfolgreichste deutsche Schachspielerin gleich zwei Punkte für die OSG Baden-Baden. Den einen allerdings kampflos – gegen die Rodewischer Schachmiezen, die in Unterzahl spielten. Dazu später mehr. „Dank Mama ist es möglich, dass ich hier dabei bin - weil sie mich begleitet“, sagt Elisabeth Pähtz. Anna Pähtz, die schon häufiger bei Turnieren an der Seite von Elisabeth war, ließ die kleine Schach-Prinzessin sogar schon mal Turniersaal-Luft schnuppern. Sooooo herzerwärmend schön kann Schach sein…
Weiterlesen … Frauen-Bundesliga: Flugchaos, der erste Absteiger. Und Elisabeth Pähtz ist wieder da.
Bundesliga-Endrunde in Bad Königshofen: Während Schwäbisch Hall bereits als neuer Deutscher Meister gilt, geht es im Tabellenkeller dramatisch zu. Keiner darf sich sicher fühlen.
17.04.2026
Selbst der Tabellenletzte ist noch nicht hoffnungslos. Oder, wie man so schön sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mut macht der einzige Saisonsieg – errungen gegen die Rodewischer Schachmiezen. „Das hat gezeigt: An guten Tagen ist alles möglich, auch aus der Außenseiterrolle heraus“, sagt Raj Tischbierek. Der Großmeister ist Trainer der Bundesliga-Frauen aus Berlin, bereitet das Ensemble des SC Kreuzberg auch auf die drei finalen Runden vor. Die Endrunde in Bad Königshofen ab dem heutigen Freitag (bis Sonntag) wird ein Abstiegskrimi par excellence. Sechs Mannschaften mit maximal sechs Mannschaftspunkten sind mittendrin – drei wird es erwischen. Daraus bezieht die Liga, bei denen der Vorsprung des SK Schwäbisch Hall (zwei Mannschaftspunkte vor Baden-Baden) uneinholbar erscheint. Im tiefen Keller aber gibt es viele direkte Duelle, in denen mancher, der sich jetzt sicher wähnt, noch unter den Strich fallen kann – und den Weg in die Zweitklassigkeit antreten muss. „Es gibt einige Mannschaften in dieser Liga, die spielerisch durchaus auf einem Level sind, die Unterschiede sind wirklich nur sehr gering“, sagt Tischbierek, „da haben einige vor allem aufgrund ihres großen Kampfgeistes und ihrer Einstellung wichtige Punkte geholt.“ Vor allem das junge Ensemble des Chemnitzer SC Aufbau habe ihm hier stark imponiert.
Weiterlesen … Drei aus sechs - und das Liga-Orakel: So spannend war der Abstiegskrimi in der Frauen-Bundesliga noch nie.
Der SC Bad Königshofen kann zwar seinen Titel nicht mehr verteidigen - aber rüstet sich als Gastgeber für die Zentrale Bundesliga-Endrunde.
15.04.2026
Natürlich hat er insgeheim auf mehr gehofft. Auf ein Endspiel in den elften und letzten Runde am Sonntag gegen die OSG Baden-Baden. Schließlich ist sein Team als Titelverteidiger in die Saison gestartet. „Aber wir sind auch Realisten genug, um zu wissen: Wenn wir Baden-Baden und Schwäbisch Hall stoppen wollen, muss vieles sehr glücklich verlaufen“, sagt Jürgen Müller, "die haben halt ganz andere Mittel als wir." In der vergangenen Saison ist der Coup mal wieder gelungen, mit deutlich geringeren Bordmitteln als die Favoriten - dafür umso mehr Herzblut, für das auch Müller steht. Der impulsive Vereinschef. Dazu später mehr. Nun gilt es für seinen Verein SC 1957 Bad Königshofen nur noch, mit erhobenem Haupt aus dieser Frauen-Bundesliga-Saison rauszugehen. Beim „Finale Derham“ wie er es im breiten Fränkisch nennt – in Anlehnung an das „Finale Dahoam“ des FC Bayern im Fußball.
Weiterlesen … "Finale Derham." Der letzte Tanz des Meisters bei der Bundesliga-Endrunde.
Das Erfolgsformat Mädchen-Schach Super Tuesday, diesmal mit Lara Schulze - und wieder 66 Talenten an den Bildschirmen
25.03.2026
Das Erfolgsformat „Mädchen-Schach Super Tuesday“ feierte seine siebte Auflage. Diesmal waren beim Online-Gruppentraining im Rahmen DSB-Mädchen-Schach-Förderungsprojekts U12 wieder 66 Mädchen dabei. Für sie sei es zweifellos ein echtes Highlight gewesen, so Nadja Jussupow. Die DSB-Frauenschach-Referentin hat die Online-Trainingsserie initiiert – und ist längst auch überrascht vom großen Erfolg. Denn insgesamt haben nun schon 489 Talente an den Trainingssessions teilgenommen. Diesmal wartete mit Lara Schulze eine Nationalspielerin auf die Mädchen. Wer Lara Schulze kennt, der weiß: Es wurde ein erfrischendes Training, bei dem auch viel gelacht werden durfte. Und das, obwohl sich das Thema richtig schwer anhört: „Das Prinzip der schlechtesten Figur.“
Weiterlesen … Schlechte Figuren, schlaue Mädchen.
Im Titelrennen verliert die OSG Baden-Baden das Gipfeltreffen. Viele Überraschung - und der älteste Aufsteiger aller Zeiten will nun doch den Erfolg auskosten.
16.03.2026
Die Rückmeldung kam am vergangenen Samstag, 17.30 Uhr. „Wir haben uns entschieden. Die Mannschaft des SC Rotation Pankow wird in der nächsten Saison in der 1. Frauenbundesliga spielen“, schreibt Gudula Seils. Es war der Abschluss eines Nachdenken-Prozesses. Sollen sie es erneut wagen? „Wir spielten ja letztmalig in der Saison 2018/2019 in der 1. Frauenbundesliga“, so Mannschaftsleiterin Seils, „und arbeiteten seitdem in jeder Saison der 2. Frauenbundesliga auf den Staffelsieg hin. Nach mehreren Zweit- und Drittplatzierungen hat es diesmal endlich geklappt.“ Allein, es umtrieb sie einige Wochen lang – seit der Erfolg feststand - die Frage, ob sie den Aufwand nochmal betreiben, schließlich sind sie ja alle nicht mehr die Jüngsten. Genauer gesagt: Durchschnittsalter 66 Jahre. Seils: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, zumal der Altersunterschied zu unseren jungen Gegnerinnen oft mehr als 30 Jahre betrug.“ Während die einen also nun bereits voller Vorfreude auf die kommende Saison sind, gab es in der aktuellen Spielzeit eine Vorentscheidung: Es wirkt, als sei die Meisterfrage durch das 4,5:1,5 des SK Schwäbisch Hall gegen den punktgleichen Verfolger OSG Baden-Baden entschieden. Mario Meinel, zweiter Vorsitzender des neuen, alleinigen Tabellenführers, spricht denn auch von einem „großen, weiteren Schritt, den unser Team erreicht hat“ – zum vierten Titel in der Klubhistorie, der das Jahr des 90-jährigen Vereinsbestehens krönen soll.
Weiterlesen … Frauen-Bundesliga: Schwäbisch Hall geht einen großen Schritt - Rotation will mitspielen.