In der nachfolgenden Liste finden Sie die nächsten Jahrestage aktueller und historischer, deutschsprachiger Schachpersönlichkeiten.
Bitte beachten Sie auch unsere Gedenktafel, mit den Informationen zu in den letzten fünfzehn Monaten verstorbenen Persönlichkeiten.
FIDE-Meister und Trainerlegende vom SV Werder Bremen. Er war im Vorstand des Landesschachbundes Bremen tätig und über viele Jahre Kadertrainer der Bremer Schachjugend. Überregional wurde er als Buchautor mit einer Vielzahl von Publikationen bekannt. [Nachruf]
Siegbert Tarrasch
(†)
Deutscher Großmeister der Weltklasse, Schachautor, Teilnehmer für Deutschland an der Schach-Olympiade 1927
Vorsitzender und seit 2005 Ehrenvorsitzender des Hessischen Schachverbandes. Er erhielt im April 2001 das Ehrenzeichen des Verbandes.
Bis zu seinem Tod war Marcus beim Kasseler SK aktiv, wo er Ehrenmitglied war. Er war Deutscher Jugendmeister 1948, Hessischer Meister 1960 und 1962 und gehörte zu den stärksten hessischen Schachspielern.
Ludek Pachman
(†)
Tschechisch-deutscher Schachgroßmeister (1954), -journalist und -theoretiker. Kam Anfang der 1970er Jahre in die BRD. Deutscher Meister 1978. Teilnehmer für die BRD an der Schach-Olympiade 1976. IM-Titel 1950, GM-Titel 1954.
Sonja Graf-Stevenson
(†)
Internationale Meisterin und mehrfache USA-Meisterin. Unterlag in WM-Kämpfen 1934 und 1937 gegen Vera Menschik.
Rumänisch-deutscher Internationaler Meister (IM-Titel seit 1967), BRD-Mannschaftsmeister 1978 mit Königsspringer Frankfurt
Wiebe war von 2003 bis März 2009 Vorsitzender der Deutschen Schachjugend
1952 bis 1978 war Kurt Stemmler Vorsitzender des Kreisfachausschusses (KFA) Schach Zwickau-Land, davon fungierte er zwölf Jahre lang als Vorsitzender des Bezirksfachausschusses (BFA). Von 1948 bis zu seinem Tode 1983 leitete er die Sektion Schach in Wilkau-Haßlau. [Vita mit Foto]
Hermann von Gottschall
(†)
Justizrat aus Görlitz. Deutscher Meister, Problemkomponist, Autor und Jurist. Sohn des Schriftstellers Rudolf von Gottschall, der Mitbegründer des Deutschen Schachbundes war.
BRD-Mannschaftsmeister 1956 und 1958 mit dem Hamburger SK. Kam 1956 als Salzburger Meister zum HSK und gewann sofort die hochkarätig besetzte Klubmeisterschaft.
Paul Lipke
(†)
Rechtsanwalt aus Osterburg. Deutscher Schachmeister. Ehrenmitglied des DSB seit 1927.
Von 1993 bis zu seinem Tod Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes, vorher seit 1991 Vizepräsident. Vorsitzender der Strukturkommission des DSB.
Vor dem Zweiten Weltkrieg Mitglied im Rostocker Arbeiterschachverein. Wegbereiter des Schachs in Mecklenburg. Vorsitzender des BFA Rostock von seiner Gründung 1951 bis nach 1984. Gründete im August 1945 die Schachsektion bei Lok Rostock.
FIDE-Meister und Delmenhorster Bundesligaspieler. Starb nach schwerer Krankheit 39jährig.
Sanitätsrat. Ab 1900 15 Jahre als Kassierer im Vorstand des Deutschen Schachbundes. Ehrenmitglied der Schachgesellschaft Alt-München und 20 Jahre lang deren 1. Vorsitzender.
Walter Henke
(†)
Bäcker von Beruf. Ab 1922 beschäftigte er sich mit Problemschach. Er war 1979 einer der noch wenigen lebenden Vertreter des Problemschachs der Arbeiter-Schachbewegung. Bis 1979 veröffentlichte er rund 130 Aufgaben. [Porträt in SCHACH 1/1980]
Steudtmann war neunfacher Bezirksmeister von Karl-Marx-Stadt und kam einmal in das Finale um die DDR-Meisterschaft. Für Lok Karl-Marx-Stadt (später USG Chemnitz) spielte er in der DDR-Sonderliga. 2013 erhielt er die Silberne Ehrennadel des Schachverbandes Sachsen für seine Verdienste um den Nachwuchs, u.a. mit seiner Chemnitzer Schachschule. [Nachruf Freie Presse] [Nachruf Schachverband Sachsen]
Meisterspieler der DDR mit NWZ 2355 in DSV-Wertungsliste 1978. Er war langjähriger Trainer im DSV und später im DSB. [Nachruf DSB] [Nachruf Thüringer Schachbund]
War vom 1. Juli 1946 bis zu seinem Tod Mitglied der Schachabteilung der SG Weißensee und spielte dabei immer in der 1. Mannschaft. 1994 und 1995 war er Berliner Seniorenmeister. 2015 hätte er fast ein drittes Mal den Titel geholt, wurde mit dem Sieger punktgleich Fünfter.
Baldur Hönlinger
(†)
Österreichisch-deutscher Meister, Olympia-Teilnehmer 1928, Schachmeister des DSB 1952. 1948 stellte er in Velbert einen Weltrekord im Simultanspiel auf, als er an 213 Brettern gleichzeitig spielte. 1949 gewann er mit seinem Verein PSV BSV Wuppertal die DMM. Nach dem Krieg hatte er in Wuppertal eine neue Heimat gefunden.
Werner Schlachetka
(†)
Internationaler Fernschachmeister und DDR-Fernschachmeister 1984 aus Jena
1982 bis 1992 gemeinsam mit Siegbert Rieger Herausgeber des "Schach-Echo". Stadtmeister von Eppstein 1976 und 1977.
Historischer Schachmeister, galt im 19. Jahrhundert als bester Spieler der Welt, inoffizieller Weltmeister von 1850-58 und 1860-66
Hamburger Schachverleger und -händler. Gewann 1932 das 1. internationale Fernturnier der Deutschen Schachzeitung. Jahrelang war er Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes. Ehrenvorsitzender der Hamburger Schachgesellschaft BUE
Franz begann seine Schachkarriere mit 13 Jahren bei Lok Leipzig, mit dem er - wie auch später mit Halle - in der DDR-Oberliga spielte. Beruflich bedingt hörte er dann 20 Jahre mit Schach auf, bevor er über die Stationen Meißen, Weimar und Sömmerda in den 1980ern nach Erfurt kam. Er zählte in den 1950er Jahren zu den stärksten Schachspielern in der DDR. So nahm er siebenmal an der DDR-Einzelmeisterschaft teil. Seine beste Plazierung erreichte er 1954 als Vierter. Von 1956 bis 1959 wurde er 17 mal für die DDR-Nationalmannschaft bei Länderspielen gegen Rumänien, Bulgarien, Dänemark, Polen und Österreich eingesetzt. Im Rahmen eines internationalen Turnieres 1959 in Riga spielte er sogar Partien gegen die späteren Weltmeister Michail Tal und Boris Spasski.In der Saison 1987/88 wurde er mit der Mannschaft von Mikroelektronik Erfurt DDR-Mannschaftsmeister. [Text auszugsweise aus dem Nachruf]
Niermann gehört dem Schachklub Münster 32 an. Er war 2. Vorsitzender der DSJ und danach von 2006 bis 2009 Finanzreferent. Dafür erhielt er die Goldene Ehrennadel des Vereins. 2020 war er maßgeblich an der Umgründung der DSJ in einen eingetragenen Verein beteiligt und seit 2021 gehörte er wieder als Finanzreferent zum Vorstand. Seit 2019 war er FIDE-Schiedsrichter. Im Schachbund Nordrhein-Westfalen (SBNRW) hatte er mehrere Ämter inne: Von 1994 bis 1996 war er Vorsitzender des Schachbezirks Münsterland. Von 1996 bis 1999 war er Leistungssportreferent im SBNRW, von 1999 bis 2002 Jugendwart.
In seinem Verein, dem Schachklub 32 Münster, gehörte er dem Vorstand als Schriftführer an und war deren Ehrenmitglied. Das Münsterland-Opens betreute er als Turnierleiter seit der ersten Austragung. Beruflich war Niermann seit 2020 als Kaufmännischer Werkleiter bei Pelikan, einem Hersteller von Schreibgeräten und Zeichenartikeln, tätig. [Nachruf]
Tina Duppel
Internationale Meisterin und Teilnehmerin für Deutschland an der Schach-Olympiade 2004 unter ihrem Mädchennamen Mietzner. Seit 2007 ist sie verheiratet mit IM Matthias Duppel.
Edmund Budrich
Berliner Meisterspieler, der 1953 zwei Länderspiele für die DDR gegen Bulgarien absolvierte. Er verließ 1954 die DDR in Richtung Westen und spielte bis 1989 bei der SG Porz.
Sponsor des SV Castrop Rauxel, der viele Jahre in der 1. Bundesliga spielte. Er war maßgeblich an der Neugründung und Eigenständigkeit des Deutschen Schachbundesliga e.V. beteiligt.
Vorsitzender des BFA Schach Berlin (DDR) von 1970er/1980er Jahre bis 1990. Ab 1991 war er für drei Monate gemeinsam mit Alfred Seppelt Präsident des wiedervereinigten Berliner Schachverbandes. 1981 rief er das Kurt-Richter-Gedenkturnier in einer Schule in Berlin-Marzahn ins Leben. Es vereinte Volkssportler mit Vereinsspielern und findet noch heute statt.
Georg Tochtermann
(†)
Tochtermann war Jurist und Politiker. Bis 2012 gehörte er dem SK Speyer an und danach noch ein Jahr bis zu seinem Tod der SG Speyer-Schwegenheim.
Präsident des Schachverbandes Württemberg von 1989 bis 1997 und später Ehrenmitglied. [Nachruf]
Internationaler Meister (1998). 2012 war er Bezirksmeister im Schachbezirk Bochum. Er starb nach schwerer Krankheit.
Peter Hertel
Der Cuxhavener ist Großmeister im Fern- und FIDE-Meister im Nahschach. 1996 wurde er Deutscher Fernschachmeister. Neun Jahre später wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft Fernschach-Olympiasieger.
Gründer, Vorsitzender (seit 1996) und später Ehrenvorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung sowie ehemaliger Trierer Hauptschulrektor (1976-99). Ab 1993 war er Schulschachreferent der DSJ. In seiner Zeit als Rektor erfand er das sogenannte Schulschachpatent: Über eine spezielle Ausbildung werden Lehrer befähigt, Schach an Schulen zu unterrichten. 2005 erhielt er dafür das Bundesverdienstkreuz und den Deutschen Schachpreis. Lellinger kam erst im Alter von 20 Jahren mit Schach in Berührung. Später gründete er den SC Trier-Süd und war dessen langjähriger Vorsitzender. 2013 ernannte ihn der Schachbezirk Trier einstimmig zum Ehrenmitglied.
Otto Dziobek
(†)
Deutscher Mathematiker, Hochschullehrer und Schachspieler aus Berlin. Er spielte u.a. Schach mit Theodor von Scheve.
"Bankier, bekannt auch als Schachkünstler" steht im Buch "Jüdische Trauungen in Berlin 1759 bis 1813". In dieser Quelle steht, das er in Berlin seit 1778 lebt und als Fraustadt geboren wurde. Er heiratete am 04.09.1800 Teipchen Dessau, die Tochter von Ephraim Dessau.
Sechsfacher Deutscher Blinden-Schachmeister, der zum letzten Mal 1983 die Meisterschaft mitspielte. Er war international aktiv und nahm an zahlreichen Kandidatenturnieren und Bezirksmeisterschaften teil. Milotzki war 30 Jahre lang Vorsitzender des Blinden-Schachclubs Essen und nahm bis 2017 noch regelmäßig an den Schachabenden teil. Auch danach interessierte er sich für die Belange des Vereins. Bis zur Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 2009 war er als Stammspieler der Essener Mannschaft nicht wegzudenken. [Günther Thieme per E-Mail am 20.03.2020]
Präsident des Landesschachverbandes Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher des AKLV
Rainer Knaak
Großmeister aus Leipzig (IM 1973, GM 1975), Informatiker, Mitarbeiter von ChessBase. Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1972 und 1988-90 mit der DDR-Nationalmannschaft. DDR-Meister 1974, 78, 82, 83 und 84. DDR-Mannschaftsmeister 1982 mit der SG Leipzig.
Ehrenmitglied des Dresdner Schachbundes. Internationaler Fernschachmeister (1975) aus der DDR. In den 1950/60er Jahren gehörte er zu den stärksten Spielern Dresdens. 1958 und 1962 wurde er mit Dresden DDR-Meister. 1972, 1973 und 1979 war er an den DDR-Pokalsiegen der Dresdner beteiligt. Bis zu seinem Tod war er Mitglied im USV Tu Dresden. Sein Bruder Peter Kahn ist ebenfalls ein starker Schachspieler.
In Hamburg Leiter der Ingo-Zentrale des DSB von 1960 bis zu seinem Tod. 1957 gründete er den "Verein für Ingo-Forschung" und gab mit Unterstützung des Hamburger Schachverbandes einen Ingo-Spiegel heraus. Dieser erschien bis 1964 durchschnittlich viermal im Jahr. 1966 und 1967 folgten noch drei weitere Hefte, danach setzte ihm seine Erkrankung ein Ende. Am 1. Januar 1961 brachte er die "Ingo-Regeln" heraus. 1959 erhielt Markgraf die Goldene Ehrennadel des Hamburger Schachverbandes. 1970 erschien im Verlag Das Schach-Archiv Rattmann "Ingo-Regeln zur Berechnung der Turnierfolge im Schach". Er bezeichnete sich im Ingo-Spiegel vom Januar 1957 selbst als ältesten Mitarbeiter von Anton Hösslinger und als die führende Autorität in Ingofragen.
Markgraf war in den 1950er Jahren im Vorstand der Schachfreunde Hamburg. 1959 erhielt er die Goldene Ehrennadel des Hamburger Schachverbandes.
Fremdsprachentalent und Übersetzer aus Köln. 1956 gewann er das Deutsche Kandidatenturnier vor zahlreichen Meistern. 1957 zog er sich wegen eines Herzleidens vom Nahschach zurück und spielte nur noch Fernschach.
Franz Schrüfer
(†)
Deutscher Problemkomponist, Ehrenmitglied des DSB. 1870 bis 1895 Vorstand des Bamberger Schachklubs.
Schachmeister aus Jerxen bei Detmold, historisches Rating 2281. Er gewann 1927 in Magdeburg beim 25. Kongress des DSB das Hauptturnier B und erlangte damit auf Lebenszeit den Titel "Meister des DSB". Er soll Mitgründer des Schachbezirks Lippe und des TuS Eichholz-Remmighausen 1946 eV. Detmold gewesen sein. Er war ein starker Spieler (auch bei Arbeiterschachveranstaltungen), im Fernschach aktiv, sowie Organisator, Schachautor, Historiker und Nachwuchstrainer. Er war im Zweiten Weltkrieg im selben Gefangenenlager wie Kurt Richter. [Quelle: sorotterdam.nl]
Deutscher Schachschriftsteller. 1904 in Coburg zum 2. Vorsitzenden des DSB gewählt (bis 1906). Herausgeber des Deutsches Wochenschach und des ersten Schachkalenders (1907 bis 1938).
Überdurchschnittlich guter Vereinsspieler des USV Volksbank Halle und Geschäftsführer der ORWO Net GmbH Wolfen. Unterstützer des DSB.
Stefan Bromberger
Großmeister seit 2014. Zwanzig Jahre zuvor wurde er Deutscher U13-Meister. 2005 gewann er die Bayerische Meisterschaft.
Lothar Zinn
(†)
Internationaler Meister seit 1966, Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1962 und 1966-70 für die DDR-Nationalmannschaft, DDR-Meister 1961 und 65.
Rotstein trug den Titel eines FIDE-Meisters. Seine schachlichen Wurzeln liegen in Lemberg (Lwow) in der Ukraine. Beruflich war er in seiner Heimat als Machinenbauingenieur tätig. Seit seinem Eintritt in das deutsche Seniorenschach im Jahr 2000 hatte er eine Vielzahl von deutschen Seniorenmeistertiteln errungen. Bei der Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft 2018 in Radebeul konnte er am 1. Brett von Deutschland 2 die Bronzemedaille erringen. 2019 wurde er noch einmal Deutscher Senioren- und Nestorenmeister. [Nachruf]
Starker Hauptturnierspieler des DSB, Augenarzt, stammte aus dem Rheinland, Mitglied und Ehrenmitglied des Dresdner Schachvereins
Igor Khenkin
Russisch-deutscher Schachgroßmeister. Khenkin (eigentlich Chenkin) kam 1996 mit seiner Familie nach Deutschland. 2011, inzwischen schon länger mit deutscher Staatsbürgerschaft, wurde er Deutscher Meister. Khenkin gehörte von 2008 bis 2013 zum Kader der Nationalmannschaft und bestritt mit ihr 37 Länderkämpfe.
Anke Lutz
Internationale Meisterin, Deutsche Meisterin, Teilnehmerin für Deutschland an der Schach-Olympiade 1998-2000. Deutsche Fernschachmeisterin 1994 aus Köln. Sie ist verheiratet mit GM Christopher Lutz.
Langjähriger Jugendwart des Berliner Schachverbandes und Hauptmitarbeiter beim "Schach-Taschen-Jahrbuch" von Engelhardt. Starb nach langer, schwerer Krankheit und wurde in Berlin-Spandau unter Anteilnahme vieler Schachfreunde beerdigt.
Rudolf Karl von Gottschall
(†)
Mitbegründer des Deutschen Schachbundes, wurde 1877 als "von Gottschall" von Kaiser Wilhelm I. geadelt. Dichter und Literaturhistoriker. Spielte nie ein Turnier mit, war aber nach seiner Übersiedlung 1864 nach Leipzig ein häufiger Besucher der "Augustea" und deren Präsident.
Der Deutsche erfand 1943 das Wolf-Schach und veröffentlichte gemeinsam mit H. Loeffler darüber ein Buch.
Langjähriger Präsident des Schachverbandes Sachsen, später Ehrenpräsident.
FIDE-Meister aus Hannover. 1981 und 1982 war er A-Jugendmeister in Niedersachsen, 1982 wurde er BRD-Meister in der A-Jugend. Von 1990 bis 1992 spielte er für den Bielefelder SK in der 1. Bundesliga. Seit 1980 war er Mitglied der Schachfreunde Hannover, einige Zeit auch 2. Vorsitzender. [Nachruf SF Hannover]
Florian Handke
Der Kölner belegte bei Deutschen Meisterschaften 2001 Platz zwei und wurde 2002 Dritter. Er ist Großmeister seit 2003.
Ludwig Rödl
(†)
Schachmeister des DSB 1952, Internationaler Meister seit 1953, Deutscher Meister
Internationaler Fernschachmeister und Ehrenmitglied des Deutschen Fernschachbundes (BdF). Podzielny war zudem Kapitän der deutschen Fernschachnationalmannschaft. Er war der Vater des vielfachen deutschen Blitz- und Schnellschachmeisters Karl-Heinz Podzielny. [Beitrag zum 80. Geburtstag]
Georg Deppe
(†)
Schachorganisator aus Detmold. Vorsitzender des Schachverbandes Ostwestfalen, 1953 - 1963 Bundesvorsitzender von Nordrhein-Westfalen, 1956 - 1958 1. Vizepräsident des DSB, Fernschachspieler, schrieb einige Schachbücher, beigesetzt in Hiddesen (bei Detmold). Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. [Schach-Echo 6/1960 Deppe 60 Jahre]
Eduard Lasker
(†)
Deutsch-amerikanischer Schach- und Go-Meister und Ingenieur. 1963 verlieh ihm die FIDE den Titel Internationaler Meister. Er ist weitläufig mit Emanuel Lasker verwandt.
Rolf Schwarz
(†)
Schachbuchautor und -journalist. Schwarz gehörte 1947 mit Heinz Lehmann und Rudolf Teschner zu den ersten Mitgliedern des wiedergegründeten Schachvereins Lasker-Steglitz.
FIDE-Meister, Mitglied der Schachfreunde Essen-Katernberg 04/32. Rosen war Westdeutscher Jugendmeister 1950.
Appel übernahm von Peter Kisters den Schachversand Nord und führte ihn als Schachversand Freibauer Nord weiter.
Internationaler Meister (1980). Bis 1991 Bundesrechtsberater im Deutschen Schachbund.
Ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Blindenschachbundes (seit 1998) und ehemaliger Präsident der IBCA (International Braille Chess Association) [Nachruf] [Sterbeanzeige]
1978 war Titscher in der AK 11/12 DDR-Meister. Bis 1999 war er Mitglied bei SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Er lebt in Neuenhagen bei Berlin und ist Mitglied des dortigen Tennisclubs.
Wolfgang Uhlmann
(†)
Großmeister seit 1959 (IM 1956), Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1956-72 und 1988-90 für die DDR-Nationalmannschaft, mit Deutschland 2005 Senioren-Europameister, DDR-Meister 1954, 55, 58, 64, 68, 75, 76, 81, 85 und 86. 1970 qualifizierte er sich beim Interzonenturnier in Palma de Mallorca das einzige Mal für ein WM-Kandidatenturnier. [Nachruf]
Heinrich Reinhardt
(†)
Deutsch-argentinischer Schachmeister. Mit Deutschland 1939 in Buenos Aires Olympiasieger. Blieb danach wegen des Kriegsausbruchs in Europa gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden Erich Eliskases, Ludwig Engels, Albert Becker und Paul Michel in Südamerika.
Ihlenfeldt war 30 Jahre lang Bezirksvorsitzender des Schachbezirkes West (Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg) in Schleswig-Holstein und hatte diverse andere Ämter im Land inne - u.a. Schatzmeister seit 1996, Breitensportreferent. Im Schachverein Holstein Quickborn ist er seit mindestens 2009 Vorsitzender. 2019 erhielt er die Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein. [Ehrung Bericht 2]
Lange gehörte zu den besten regionalen und überregionalen Nachwuchsverantwortlichen. Er war seit 1966 für die Nachwuchsarbeit des SSV Rotation Berlin zuständig. Neben zahlreichen Berliner Titelgewinnen wurden viele nationale Titel- und Pokalgewinne aller Altersklassen erreicht. Er trainierte noch im hohen Alter bis zuletzt die Schüler im Verein. Er verhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Eintrag in das Ehrenbuch des SSV Rotation Berlin und die Ehrenmitgliedschaft. 2019 wurde er für seine Arbeit vom Landessportbund Berlin ausgezeichnet. Die Trauerfeier findet am 30.10.2020 im Krematorium in Berlin-Ruhleben, Am Hain 1 statt. [Text: SSV Rotation Berlin]
Walter Niephaus
(†)
Deutscher Schachmeister, Schachmeister des DSB 1952, Teilnehmer für die BRD an der Schach-Olympiade 1956.
Mehr über Walter Niephaus
Meisterspieler der DDR aus Greiz, NWZ 2355 in DSV-Wertungsliste 1978. Seine höchste FIDE-Elo erreichte er mit 2470 im Jahr 1975. 1988 wurde er FIDE-Meister. Bis Juni 2001 war er beim SK Greiz 1881 gemeldet. Erst im Januar 2018 wurde er im SV 1861 Liebschwitz wieder aktiv. Die Jahre zuvor spielte er Betriebsschach beim Bahn-Sozialwerk. Sein ganzes Berufsleben war er bei Reichsbahn und Deutsche Bahn beschäftigt. [Nachruf mit Foto in Rochade Europa, August 2018, S. 103] [Nachruf]
Vorsitzender des Kölner SK 1861 und Rheinmeister von 1924, der seine beste spielerische Zeit um 1900 hatte und als einer der stärksten Spieler Köln's galt. Darüber hinaus war er Chefredakteur der Kölnischen Schachzeitung und Gründer des Zweckverbandes Kölner Schachvereine nach dem 1. Weltkrieg.
Wird 1951 Erster Vorsitzender des Berliner Schachverbandes. DSB-Vizepräsident ab 1955.
Andresen kam zu Studienbeginn 1991 nach Dresden und spielte dort bei Post (später USV TU). Mit der 1. Mannschaft gewann er 1991 die 2. Bundesliga Ost, wo er selbst ein Ergebnis von 8 aus 9 erzielte. Bis 2001/02 und ab 2011/12 spielte er in der 1. Bundesliga. 1996 in Budapest war er mit seinem Verein als Mannschaftskapitän Teilnehmer am Europacup für Vereinsmannschaften. Im Jahr 2011 verließ er aus beruflichen Gründen Dresden in Richtung Münster. [Nachruf]
Ehemaliger DDR-Meisterspieler mit einer Spielstärke von über 2400 Elo. Er war nach der Wende 1989 bis 1992 beim SSV Rotation Berlin gemeldet, danach noch einmal von 1996 bis 2000 beim BSC Rehberge. Seine letzte DWZ ist 2162. Nach seiner Schachlaufbahn widmete er sich ab den 1990er Jahren dem Skatspiel und war u.a. beim Verein "Rudower Asse / Mauerjungs" aktiv.
Schachmeister des 19. Jahrhunderts vom Hamburger SK. War mehr als 60 Jahre Mitglied im Verein. [Engl. Wikipedia]
Langjähriger Wertungs- und DV-Referent des Deutschen Schachbundes. Er brachte den Schachbund in das Internet und war der erste Webmaster. Später programmierte er die erste DWZ-Onlinedatenbank und die Onlineverwaltungen für die DSAM und die DSJ.
Carl Theodor Göring
(†)
Deutscher Philosoph und Schachspieler, Erfinder des nach ihm benannten Göring-Gambits. Initiator der Gründung des Deutsches Schachbundes und Gründungsmitglied.
Arnold Schottländer
(†)
Deutscher Meister aus Breslau
Theo Schuster
(†)
Deutscher Schachmeister und Schachjournalist aus Stuttgart, Schachmeister des DSB 1952. 8-facher Württembergischer Meister. Nahm an sechs deutschen Meisterschaften teil und spielte in der Nationalmannschaft. Medienpreisträger des DSB.
Raoul Strohhäker
Internationaler Meister vom Klub Kölner Schachfreunde. Mit der OSG Baden-Baden wurde er 2005 deutscher Jugendmannschaftsmeister, in der Saison 2006/07 deutscher Pokalmannschaftsmeister und in der Saison 2007/08 deutscher Mannschaftsmeister. Im November 2006 gewann er das 8. Herbst-Open in Bad Wildbad.
FIDE-Meister, B-Trainer und von 1991 bis 2007 Geschäftsführer und Landestrainer des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt. In den 1970er Jahren hatte er verschiedene Leitungsfunktionen in der Sonderligamannschaft von Buna Halle bzw. der Nachfolgevereine bis hin zum USV Halle inne. 2007 erhielt er die Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen-Anhalt in Gold. Außerdem erhielt er die Goldene Ehrennadel des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt, sowie 2010 die Silberne Ehrennadel des DSB. [Anton Csulits 75]
FIDE-Meister aus Berlin. Eröffnete 1991 in der Forsterstr. 56 in Berlin seinen "Profi-Schach-Laden".
Ernst Heilmann
(†)
Deutscher Jurist und sozialdemokratischer Politiker. Nach 1900 nahm er an mehreren Turnieren in Berlin teil. Seine höchste historische Elozahl lag im Februar 1907 bei 2516.
Schachorganistor aus Bad Soden. Er war Vorsitzender des SC Frankfurt-West und des Chess Tigers Schach-Förderverein und wurde in beiden Vereinen Ehrenvorsitzender.
Herbert Heinicke
(†)
Technischer Kaufmann aus Hamburg. Internationaler Meister (1953), Teilnehmer für die BRD an der Schach-Olympiade 1952. Schachmeister des DSB 1952. BRD-Mannschaftsmeister 1956 und 1958 mit dem Hamburger SK.
Günter Henrich
(†)
Manfred Nimtz
BRD-Fernschachmeister 1986 aus Braunschweig. Fernschach-Großmeister wurde er 1998. Der Titel wurde ihm aufgrund der beiden EM-Titel mit Deutschland 1993 und 1998 verliehen.
Jahrzehntelanger FIDE-Rating-Officer des DSB, Mitglied der FIDE-Ratingkommission. Am 28. Mai 2017 wurde der vom ihm eingearbeitete Jens Wolter neuer Rating-Officer. Krause programmierte für das Betriebssystem MS-DOS das von der FIDE genehmigte Turnierverwaltungsprogramm PROTOS.