Nachrichten // Aus den Gremien & der Geschäftsstelle

Zehn Jahre Schachbund: "Jeden Tag Action. Nie Langeweile."

Judith Zabel, die Assistentin der Geschäftsführung, ist seit 2016 beim DSB. Sie hat fünf Geschäftsführer und vier Präsidenten erlebt.

01.09.2026
Häufig, sagt Judith Zabel, erinnere sie ihre Arbeit beim Deutschen Schachbund an ein Handballspiel. „Jeden Tag Action – und sehr viel Abwechslung.“ Wie bei den Füchsen Berlin, wo man die 40-Jährige fast bei jedem Spiel antrifft. Eine Handballpartie, mit all ihren Tempo-Gegenstößen und den intensiven Zweikämpfen, ist ja ein stetes Auf und Ab, Tore fallen nahezu minütlich. Judith Zabel besitzt sowohl bei den Bundesliga-Männern als auch bei den Zweitliga-Frauen der Füchse eine Dauerkarte – und wenn auf dem Parkett der Max-Schmeling-Halle Erfolge gefeiert werden (wie zum Beispiel 2025 mit der Deutschen Meisterschaft), dann kommt Judith Zabel auch gerne mal voller Stolz im grün-weißen Trikot ins Büro. Gutes Stichwort: Ins Büro, die DSB-Geschäftsstelle, fährt sie – eine Stunde Anfahrtszeit mit den Öffis aus dem Bezirk Wedding - seit exakt zehn Jahren. Am 1. September 2016 hatte Judith Zabel, die Assistentin der Geschäftsführung, ihren ersten Arbeitstag beim Deutschen Schachbund. Heute darf gefeiert werden.

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Stellungnahme des Deutschen Schachbundes zu Beschwerden von Timur Turlov

28.08.2026
Zu den von Herrn Timur Turlov eingereichten Beschwerden und den gegen den Deutschen Schachbund erhobenen Vorwürfen Angesichts der von Timur Turlov bei der FIDE-Wahlkommission eingereichten Beschwerde sowie weiterer gegen den Deutschen Schachbund und seine Organe gerichteter Vorwürfe sieht sich der Deutsche Schachbund e.V. (DSB) veranlasst, öffentlich Stellung zu nehmen. Der DSB hat sich bislang bewusst zurückhaltend verhalten. Angesichts der Art, Häufigkeit und Tragweite der inzwischen erhobenen Vorwürfe halten wir es jedoch für erforderlich, den Sachverhalt klarzustellen und die institutionelle Unabhängigkeit und Integrität unseres Verbandes zu verteidigen.

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Übersicht der Ausflüge für den Schachgipfel | Buchung nur noch bis 12. Juni möglich

26.05.2026
Rund um das wunderschöne Elbufer Dresdens können Teilnehmer und Begleitpersonen des Schachgipfels ein vielfältiges Rahmenprogramm erleben. Damit die exklusiv organisierten Touren stattfinden können, müssen die Angebote allerdings bis spätestens 12. Juni gebucht werden. Wird die notwendige Teilnehmerzahl nicht erreicht, verfallen die Reservierungen endgültig. Wer also Dresden nicht nur im Turniersaal, sondern auch kulturell und kulinarisch erleben möchte, sollte jetzt buchen. Im Zeitraum vom 17. bis 24. Juli werden exklusiv für Teilnehmer und Begleitpersonen des Schachgipfels verschiedene geführte Touren und Ausflüge angeboten. Zu den Highlights zählen Stadtführungen durch die historische Altstadt, Busausflüge nach Moritzburg und Meißen sowie Führungen in der Semperoper und der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen. Ergänzt wird das Programm durch Bierrundgänge, Spaziergänge zu den Elbschlössern und einen Schiffsausflug zum Schloss Pillnitz. Die Angebote wurden gemeinsam mit der Dresden Information GmbH speziell für den Schachgipfel zusammengestellt und zu besonders attraktiven Konditionen ermöglicht

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Wadim Rosenstein wird neuer FIDE-Delegierter des DSB.

Das Präsidium des Schachbundes entsendet den Düsseldorfer Unternehmer für Deutschland.

22.05.2026
Traditionell ist es Sache des Präsidenten die Funktion des FIDE-Delegierten beim Deutschen Schachbund wahrzunehmen. Eine wichtige Aufgabe, da der jeweilige Delegierte des FIDE-Mitgliedsverbandes Einfluss und Stimmrecht bei den Mitgliederversammlungen des Weltverbandes hat. Nun wird Wadim Rosenstein, der Unternehmer aus Düsseldorf, durch seine vielfältigen Schach-Projekte unter dem Label WR Chess bekannt, auf Beschluss des Präsidiums beim Deutschen Schachbund neuer DSB-Delegierter bei der FIDE. „Das ist ganz klar eine sportpolitische Entscheidung“, sagt DSB-Präsident Paul Meyer-Dunker, „wir wollen dass uns der im internationalen Schach am besten vernetzte Deutsche repräsentiert. Es braucht eine FIDE ohne diesen extremen Einfluss von Russland, der dem Schachsport nicht guttut.“

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Talentsichtungslehrgang 2026 in Arendsee erfolgreich beendet

08.05.2026
Alljährlich lädt der Deutsche Schachbund zu seiner Talentsichtung (Tasi) nach Arendsee in Sachsen-Anhalt ein. Ziel ist es unter den Kaderspielerinnen und Kaderspielern des DSB sowie der Landesverbände zukünftige Bundes- und Landeskader unter die Lupe zu nehmen. Nachfolgend ein Bericht der neuen Co-Leistungssportreferentin des Berliner Schachverbandes, Konstanze von Gehlen. (fb)

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Außerordentlicher Bundeskongress am 16. Mai in Frankfurt/Main

Das Schiedsgericht hat entschieden, das Präsidium setzt um: Frankfurt bleibt der Tagungsort.

10.04.2026
Neues in Sachen außerordentlicher Bundeskongress, zu dem DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach vom Schiedsgericht des Deutschen Schachbundes verpflichtet wurde, „unverzüglich und unter Beachtung der in § 17 II 2 der Satzung bestimmten Fristen“, wie es in dem mittlerweile vorliegenden ausführlichen Urteil heißt (siehe unten). Gleichzeitig gibt es nun seit gestern auch einen Termin für den außerordentlichen Bundeskongress, den Ingrid Lauterbach einberuft für Samstag, den 16. Mai 2026 ab 10.30 Uhr im Saalbau Volkshaus Sossenheim, Siegener Straße 22, 65936 Frankfurt am Main. Damit ist der Antrag der Landesverbände, die vor das Schiedsgericht gezogen sind, erfüllt, den außerordentlichen Bundeskongress an jenem Termin stattfinden zu lassen, an dem der Hauptausschuss stattfinden sollte. Lediglich der Ort hat sich geändert.

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Austauschforum Verbandsentwicklung: Einblicke in laufende und geplante Projekte

25.03.2026
Am Dienstag, dem 24. März 2026, fand das Austauschforum Verbandsentwicklung des Deutschen Schachbundes statt. Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über aktuelle und geplante Projekte in den Bereichen Verbandsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Inklusion, Ausbildung, Breitenschach und Onlineschach zu informieren und dazu in den Austausch zu gehen.

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DSB-Schiedsgericht ordnet außerordentlichen Bundeskongress an

"Auf Verlangen einer Minderheit." Neun Mitgliedsverbände hatten den Antrag gestellt - und bekommen nun den erhofften Beschluss.

20.03.2026
Nun also doch: Es wird einen außerordentlichen Bundeskongress geben, womöglich schon im Mai. Das hat das Schiedsgericht des Deutschen Schachbunds im Eilverfahren entschieden. Geklagt hatten gegen den DSB mit seiner Präsidentin Ingrid Lauterbach neun von 22 Mitgliedsverbänden: Der Berliner Schachverband, mit seinem Präsidenten Paul Meyer-Dunker, der Badische Schachverband mit Präsident Dr. Christoph Mährlein, der Deutsche Fernschachbund mit Präsident Manfred Scheiba, der Hamburger Schachverband, vertreten durch den Vorsitzenden Klaus-Jürgen Herlan, der Schachverband Schleswig-Holstein, mit Präsident Dirk Martens, der Bayerische Schachbund mit Präsident Ingo Thorn, Präsident Michael S. Langer für den Niedersächsischen Schachverband, Daniel Meitzner für den Thüringer Schachbund und Michael Fuhr, Präsident des Landesschachbundes Brandenburg.

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Kein außerordentlicher Bundeskongress im Mai

Präsidentin Ingrid Lauterbach: "Dieser Antrag ist zu diesem Zeitpunkt und in der Form nicht zulässig."

04.03.2026
Vor zwei Wochen hatten Jürgen Gersinska, Vizepräsident des Badischen Schachverbandes, Dirk Martens, Präsident des Schachverbands Schleswig-Holstein, Klaus-Jürgen Herlan, Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes, Manfred Scheiba, Präsident des Deutschen Fernschachbundes und der Präsident des Berliner Schachverbandes, Paul Meyer-Dunker, einen Antrag auf Ausrichtung eines außerordentlichen Bundeskongresses im Mai gestellt. Den Antrag hat das Präsidium nun zurückgewiesen. Es bleibt dabei, dass im Mai erst einmal, wie geplant, eine Hauptausschuss-Sitzung stattfindet.

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