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01.10.2017

Baden gewinnt die Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2017

Baden: Clemens Werner, Hans-Joachim Vatter, ML Bernd Fugmann, Mihail Nekrasov, Christof Herbrechtsmeier
Baden: Clemens Werner, Hans-Joachim Vatter, ML Bernd Fugmann, Mihail Nekrasov, Christof Herbrechtsmeier

Vom 25. September bis zum 1. Oktober 2017 fand in Templin, einer rund 70 Kilometer nördlich von Berlin gelegenen Kleinstadt, die 26. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände (DSenMMdLV) statt. Mit lediglich 16.000 Einwohnern schafft es Templin allerdings auf Platz 8 der flächengrößten Städte Deutschlands! Dazu bedurfte es 379 Kilometern im Quadrat, die 2003 durch zahlreiche Eingemeindungen entstanden. Köln ist nicht einmal 30 Quadratkilometer größer.

Ausrichter des Turniers war der Landesschachbund Brandenburg, dessen Seniorenreferent Dieter Klebe zugleich Turnierdirektor war. Spielberechtigt für die Meisterschaft waren Auswahlmannschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Schachbundes. Von den 17 Landesverbänden verzichteten nur Thüringen und das Saarland auf eine Teilnahme.

Mit dem höchsten TWZ-Durchschnitt gingen Baden und Berlin an den Start. Die Berliner hatten mit GM Sergej Kalinitschew nicht nur einen Großmeister am Brett zu sitzen, sondern auch den Deutschen Meister von 2016. Ein weiterer Deutscher Meister saß an Brett drei. IM Dr. Manfred Glienke war 1982 in Bad Neuenahr einer der Vorgänger von Kalinitschew. Zwischen beiden saß FM Klaus Lehmann an Brett zwei. Alle drei gehören dem Schach-Club Kreuzberg an. An Brett vier stellte der Berliner Seniorenrreferent Werner Wiesner die amtierende Deutsche Seniorenmeisterin WIM Brigitte Burchardt auf.

Nicht viel weniger prominiert präsentierte sich die badische Auswahl. IM Michail Nekrassow, FM Clemens Werner, Gerhard Kiefer und FM Christof Herbrechtsmeier wurden aufgeboten. Und diese vier Spieler setzten sich am Ende hauchdünn vor Hessen und Württemberg durch. Berlin, das in den ersten fünf Runden gemeinsam mit der eigenen zweiten Mannschaft das Feld dominierte, blieb hinter Nordrhein-Westfalen am Ende nur Platz fünf.

Endstand

Pl. Mannschaft TWZ S R V MP BP Buch
1. Baden 1 2299 3 4 0 10 17.5 59.0
2. Hessen 2226 4 2 1 10 17.0 59.0
3. Württemberg 1 2162 3 4 0 10 16.0 52.0
4. Nordrhein-Westfalen 1 2242 4 1 2 9 16.0 55.0
5. Berlin 1 2300 3 3 1 9 15.0 61.0
6. Bayern 1 2199 3 3 1 9 15.0 57.0
7. Bremen 2165 3 3 1 9 14.5 54.0
8. Niedersachsen 2178 3 2 2 8 16.0 49.0
9. Berlin 2 2156 2 4 1 8 15.0 62.0
10. Schleswig-Holstein 1 2155 2 4 1 8 15.0 51.0
11. Hamburg 2099 2 4 1 8 15.0 49.0
12. Brandenburg 1 2137 3 2 2 8 14.5 54.0
13. Württemberg 2 2104 3 1 3 7 16.0 35.0
14. Sachsen 1 2180 1 5 1 7 14.0 56.0
15. Mecklenburg-Vorpommern 1 2108 3 1 3 7 14.0 51.0
16. Nordrhein-Westfalen 2 2112 3 1 3 7 14.0 50.0
17. Rheinland-Pfalz 1 2141 2 3 2 7 13.5 46.0
18. Sachsen-Anhalt 2138 2 2 3 6 14.5 45.0
19. Sachsen 2 2080 2 2 3 6 13.0 51.0
20. Blindenschachbund 2002 3 0 4 6 13.0 36.0
21. Schleswig-Holstein 2 2087 2 1 4 5 13.0 44.0
22. Baden 2 2090 2 1 4 5 12.5 34.0
23. Mecklenburg-Vorpommern 2 2002 2 1 4 5 10.5 45.0
24. Bayern 2 2123 2 0 5 4 10.5 45.0
25. Brandenburg 2 1999 0 2 5 2 11.0 36.0
26. Rheinland-Pfalz 2 1951 1 0 6 2 8.0 38.0

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 22404

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