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21.10.2013

Schachbundesliga-Finale 2014 in Eppingen

Rudi Eyer
V.l.n.r Rudi Eyer, OB Klaus Holaschke, Wolfgang Müller

Schachclub überreicht ersten Flyer an OB Holaschke

Die ganze Schachwelt wird im nächsten Jahr nach Eppingen blicken: Vom 4. - 6. April 2014 wird in den Hallen im Schulzentrum das Finale der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. In den letzten drei von insgesamt 15 Runden der laufenden Saison kämpfen alle 16 Erstbundesligisten mit 128 Spielern an 64 Brettern drei Tage lang um die Meisterschaft, den Klassenerhalt und gegen den Abstieg. Spitzenmannschaften wie Baden-Baden, Solingen und Mülheim, aber auch die Schachteams von Werder Bremen und Bayern München, werden mit Exweltmeistern, deutschen Nationalspielern und über 100 Großmeistern im Kraichgau antreten.

Der Schachclub Eppingen (SCE) hat sich anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums, das im kommenden Jahr ansteht, um die Ausrichtung dieses großen Events beworben und aufgrund seines guten Renommees den Zuschlag erhalten. Darin spiegelt sich auch das Vertrauen der deutschen Schachverbände in den Verein wider. Der Präsident des Badischen Schachverbands, Dr. Uwe Pfenning, meinte dazu: "Der Schachclub Eppingen ist ein Aushängeschild unseres Schachverbandes.

Vor wenigen Tagen trafen sich die Verantwortlichen des Vereins mit Oberbürgermeister Klaus Holaschke und zwei Vertretern der Stadtverwaltung zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch. Teamchef Hans Dekan informierte zunächst über die Neuigkeiten bei der Bundesligamannschaft. Zwei Abgänge (Gyimesi und Bindrich) wurden mit Sebastian Bogner und Maxim Rodstein adäquat ersetzt. Der SCE hofft, zum Zeitpunkt der Finalrunden in Eppingen immer noch „oben“ mitspielen zu können, was dieser Großveranstaltung zusätzliche Attraktivität  verleihen würde. Vorstandsmitglied Manfred Staub, er gehört mit den beiden Vorsitzenden zu den drei Hauptorganisatoren, erläuterte die Kostenkalkulation. Daraus ging hervor, dass die finanzielle Seite des Events solide abgesichert ist.

Anschließend präsentierte Vereinschef Rudi Eyer kurz das Gesamtkonzept der zentralen Endrunde. Als Auftaktveranstaltung findet bereits am Donnerstag ein Empfang der Stadt durch den Oberbürgermeister statt. Darin eingebettet sind der „Badische Abend“  des Badischen Schachverbands sowie ein kleiner Festakt anlässlich des 60-jährigen Bestehens des SCE. Zusätzlich zu den drei Finalrunden, deren Partien komplett ins Internet übertragen werden, planen die Veranstalter zahlreiche weitere Attraktionen, wie z.B.  einen Weltrekordversuch im Blindsimultan-Schnellschach, die Live-Kommentierung der Partien für die Zuschauer vor Ort durch bekannte Schachexperten. Ein Schachquiz der besonderen Art, ein sehr gut dotiertes und für alle Schachspieler offenes Blitzturnier, ein Turnier für Anfänger, eine Simultanveranstaltung sowie Mit-Mach-Aktionen für Kinder und Jugendliche runden das Angebot ab.

Auch die Präsidien des DSB, des BSV und des Schachbundesliga e.V. werden sich in dieser Zeit zu Arbeitstagungen in der Fachwerkstadt treffen. Eine solch hochkarätige Veranstaltung verdient natürlich auch eine adäquate Werbekampagne, die der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Müller zum Abschluss des Gesprächs erläuterte. Als studierter Designer war es für ihn selbstverständlich, die diversen Werbeträger wie Flyer, Plakat oder auch die Sponsorentafel zu entwerfen.

Zum Abschluss des Gesprächs überreichten Rudi Eyer und Wolfgang Müller Oberbürgermeister Klaus Holaschke symbolisch den ersten druckfrischen Flyer und das erste Veranstaltungsplakat. Das Stadtoberhaupt zeigt sich beeindruckt von den professionellen Vorbereitungen des Vereins. OB Holaschke: "Ich hoffe, dass Eppingen in der Finalrunde mit vorne dabei ist. Die Termine habe ich fest in meinem Kalender eingeplant. Sicherlich werde ich die Auftaktrunde in Eppingen mit eröffnen."

www.schachclub-eppingen.de

Manfred Staub, Eppingen

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 9189

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