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30.06.2014

Treffen des DSB mit dem BMI

Gerd Altmann/Pixabay

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

mit dieser Pressemitteilung möchten wir über den aktuellen Sachstand „Förderung des Deutschen Schachbundes durch das BMI“ berichten.

Am 26. Juni fand in Bonn ein Gespräch zwischen einer Delegation des DSB (Heike Quellmalz, Herbert Bastian und Michael S. Langer) und Vertretern des Bundesministerium des Innern (BMI) zur weiteren Förderung des DSB statt.

Folgende Position des BMI wurde uns mitgeteilt:

  • Das BMI fasst den Beschluss des Haushaltsausschusses (und inzwischen auch des Bundestages) als Ermächtigung, aber nicht als Direktive auf.
  • Das BMI bestreitet ungeachtet des einstimmigen Beschlusses der Mitgliederversammlung des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) unsere Förderungswürdigkeit, obwohl diese vom DOSB und nicht vom BMI festzustellen ist.
  • Das BMI bietet eine Übergangslösung an und will die Förderung des Deutschen Schachbunds nach wie vor ganz auslaufen lassen.
  • Der DSB soll den DOSB bewegen, seine Förderrichtlinien zu ändern und für 2015 einen neuen Antrag an das BMI (über das Bundesverwaltungsamt) stellen.

Am 27. und 28. Juni nahmen Heike Quellmalz und Herbert Bastian an der ständigen Konferenz der Spitzenverbände des DOSB in Warendorf teil. Dort wurde die oben beschriebene und von uns als geradezu paradox empfundene Situation intensiv erörtert. Erneut stellten sich die Vertreter des Sports eindeutig hinter den DSB.

In Warendorf wurde ein erstes Ergebnis erarbeitet: Die Richtlinien des DOSB zur Förderung der nichtolympischen Verbände werden überarbeitet und im Dezember erneut zur Abstimmung gestellt.

Wir müssen konstatieren: Sicher ist nur, dass alles weiterhin unsicher ist!

Aus diesem Grund sind der im Hauptausschuss beschlossene Notsparhaushalt ebenso wie die seit Anfang Mai verhängte Ausgabensperre weiterhin in Kraft.

Michael S. Langer
Stellvertretender Präsident des DSB

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 9898

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