Einladung zum Mädchen- und Frauenschachkongress in Weimar

09.08.2018 13:45
Schach ist toll, weil jede Bäuerin zur Königin werden kann
Alena Reich
Schach ist toll, weil jede Bäuerin zur Königin werden kann

Vom 31. August bis zum 2. September 2018 findet in der wunderschönen Stadt Weimar der diesjährige Mädchen- und Frauenschachkongress statt. Der Termin - das erste Wochenende im September - wurde vor vielen Wochen von DSB-Frauenschachreferent Dan-Peter Poetke und der Deutschen Schachjugend (DSJ) mitgeteilt. Jetzt steht auch das Programm fest. Es enthält einige Änderungen zu den Vorjahren und einige Höhepunkte.

Germain Kickert schreibt ihre Masterarbeit und berichtet daraus über negative Stereotype "Spiel nicht wie ein Mädchen", wohl schon von jederfrau, jedermann gehört. Was bewirkt das, wie geht man damit um? Dazu passend der Workshop von Isabel Steimbach: "Selbstbewusstsein von Mädchen (Frauen) stärken". Wieder im Programm sind zwei Blöcke zum Training mit Mädchen im Verein durch Gabriele Häcker und Olga Birkholz.

Froh sind wir, dass wir eine Vertreterin, Katrin Heybrock, der Schachbretttulpen aus Hamburg gewinnen konnten, ihr Alternativkonzept zum Schach im Verein vorzutragen. Da kann man vieles ableiten, was Frauen in den Vereinen missfällt, warum sie sich da nicht wohl fühlen, was sie stattdessen aufgebaut haben, denn Schach spielen wollen sie ja!
Nicht minder freuen wir uns über Kirsten Abe-Witte vom DOSB, die uns einen Überblick über ihr Arbeitsfeld - Stichwort Mentoring - und über die Frauenförderung in anderen Verbänden geben wird.

Und nun zu einer kompletten Neuerung beim Kongress, immerhin schon dem siebten: Der DSB hat im Bereich Verbandsentwicklung erstmals Geld zur Entwicklung des Frauen und Mädchenschachs zur Verfügung gestellt, und gar nicht mal so wenig: immerhin 4.000 Euro. Das wollen wir zum Anlass nehmen ganz konkrete Projekte im Mädchen- und Frauenbereich zu entwickeln. Dies können, müssen aber nicht Projekte auf Bundesebene sein. Es können auch Pilotprojekte auf Landesebene und auf Vereinsebene sein, die wir am Samstag und Sonntag gemeinsam entwickeln und für die wir uns dann in der Umsetzung entscheiden. Hierzu kann man sich im Vorfeld ja schon mal Gedanken machen.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung, tolle Vorträge, Diskussionen und viele, neue Projekte.

Jörg Schulz
Geschäftsführer DSJ

(Redaktionell stark bearbeitet)

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