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Georg Meier gewinnt 21½:2½ - und kommt zum Kandidatenturnier!

Holger Niese und Reinhard Baier mit ihren neuen Schätzen
Frank Hoppe
Holger Niese und Reinhard Baier mit ihren neuen Schätzen

Nach nicht einmal drei Stunden war Nationalspieler Georg Meier, Nummer zwei der deutschen FIDE-Rangliste, fertig mit dem Simultanspiel. TuS Makkabi hatte den Großmeister nach Berlin eingeladen und die zwanzig Bretter wurden in ganz Deutschland durch den Berliner Schachverband und den Deutschen Schachbund verlost. Der Andrang war so groß, das Makkabi noch vier weitere Tische mit Spielmaterial aufbaute. Der 30-Jährige bewältigte diese Aufstockung bravourös, ließ am Ende nur fünf Punkteteilungen zu und gewann alle anderen Partien. Seine erfolgreichen Gegner wurden nicht nur mit einem Remis belohnt, sondern erhielten aus den Händen von Carsten Schmidt, dem Präsidenten des Berliner Schachverbandes, die begehrten Lasker-Medaillen. Meier's hartnäckigste Sparringspartner - Holger Niese und Reinhard Baier, der auch als Schiedsrichter fungierte - hielten am Ende freudig die beiden Prunkstücke einer auf 200 Stück limitierten Auflage in die Kamera.

Über weitere Medaillen freuten sich auch Patrick Winter sowie die beiden Jüngsten aus dem Quintett, Magnus Ermitsch (8) und Lior Sklarski (11). Magnus, der von seinem Vater Michael (ein ebenfalls guter Schachspieler) begleitet wurde, ist mit DWZ 1608 die Nummer 1 bei den Unter-9-Jährigen in Deutschland.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Isaak Lat die Gäste und übergab dann das Wort an Carsten Schmidt, der aus dem Leben von Emanuel Lasker erzählte. Anschließend berichtete Mike Delberg (Vizepräsident für Öffentlichkeit und Medien von Makkabi Deutschland e.V.) über den gastgebenden Verein, bevor Schiedsrichter Reinhard Baier (er spielte dann auch selbst mit) kurz die Regularien erklärte.

Ergebnisse

Br. Gegner DWZ Verein Erg. Reih.
1 Ronald Fiedler 1547 SVG Läufer Reinickendorf 0:1 16
2 Peter Andrasch 1564 Sfr. Nordost Berlin 0:1 18
3 Magnus Ermitsch 1608 Borussia Friedrichsfelde ½:½ 6
4 Nico Schauties 1696 SV Mattnetz Berlin 0:1 11
5 Karl Seifert 1524 SSV Vimaria 91 Weimar 0:1 20
6 Nam Tham 1821 SC Weisse Dame 0:1 22
7 Wolfgang Fiedler 1838 SV Berolina Mitte 0:1 21
8 Artem Duduka 1620 Sfr. Nordost Berlin 0:1 3
9 Jens Fey 1435 SK Tempelhof 1931 0:1 8
10 Henning Gmerek 1354 SV Königsjäger Süd-West 0:1 17
11 Reinhard Baier 1827 BSG 1827 Eckbauer ½:½ 23
12 Lior Sklarski 1360 TuS Makkabi Berlin ½:½ 7
13 Malina Lange 1411 TuS Makkabi Berlin 0:1 9
14 Yrsö Höysniemi - Finnland 0:1 10
15 Erik Fanin 1818 SK König Tegel 0:1 1
16 Minh Tham 1815 SC Weisse Dame 0:1 19
17 Ralf Ettel 1092 SK König Tegel 0:1 4
18 Patrick Winter 1930 SV Neustadt/Altenstadt ½:½ 12
19 Reinhart Paul 1801 BSG 1827 Eckbauer 0:1 2
20 Elmar Kastens 1876 SF Sulingen 0:1 5
21 Holger Niese 2022 Chemie Weißensee ½:½ 24
22 Sandra Schmidt 1446 Schach-Club Wittstock 0:1 13
23 Detlef Schmidt 1184 Schach-Club Wittstock 0:1 14
24 Jacob Erlbaum - - 0:1 15

Reih. = Reihenfolge der beendeten Partien

Einige Partien

-

Georg Meier werden wir übrigens am Donnerstag beim Kandidatenturnier sehen. Er sekundiert WorldChess-Kommentator Ilja Zaragatski in der 4. Etage des Kühlhauses bei der Analyse der vier Partien.

WM-Kandidatenturnier | Berliner Schachwochen (Rahmenveranstaltungen zum Kandidatenturnier)
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Frank Hoppe

// Archiv: Laskerjahr // ID 23009

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