Quiz zum Lasker-Jahr: Oktober-Fragen

08.10.2018 00:00
Viermeisterturnier 1918 in Berlin
Archiv Michael Negele/Postkarte Archiv Limberg
Viermeisterturnier 1918 in Berlin

Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich auch in diesem Monat bereit erklärt, viele interessante Fragen zu stellen und hat uns ebenfalls einige Fotos dazugestellt. Dafür vielen Dank!

Der Quizteilnehmer mit den meisten Punkten bei den Antworten zu unseren Oktoberfragen erhält als Preis das Buch "Die Schach-Weltmeisterschaften der Frauen" von Elmar Hennlein. Eine Rezension über das Werk können Sie beim Glarean-Verlag nachlesen. Der Autor, der aktiv Schach bei den Schachfreunden Unterbarmen spielt, gründete mit seiner Frau in Wuppertal den Damen-Verlag, in dem neben diesem Buch auch ein Werk über die Schacholympiaden der Frauen erschien.

Alle Lösungsversuche, egal ob richtig oder nicht, wandern in eine Jahresauswertung. Der punktbeste Teilnehmer erhält am Ende den ersten Band der gerade in Arbeit befindlichen Lasker-Trilogie. Darüberhinaus wird unter allen Teilnehmern ein weiterer Band verlost. Die einzige Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an mindestens sieben Monatsquizzen.

Der Einsendeschluss für die Oktober-Fragen ist der 31. Oktober 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Unsere Fragen

Am 8. Oktober 1918 wurde beim Großmeisterturnier im Berliner Kerkau-Palast die zweite Partie zwischen Emanuel Lasker und seinem von 1912-1914 favorisierten Konkurrenten um die Schachkrone, Akiba Rubinstein, ausgetragen. Die Partie endete hartumkämpft unentschieden, Lasker gewann dieses Viermeisterturnier mit knappen Vorsprung vor Rubinstein. Das Turnier war von einem bekannten Berliner Schachorganisator und Verleger, der selbst ein Meisterspieler war, initiiert worden. Wer war dieser "Schachenthusiast" (Name und Lebensdaten), was garantierte ihm seinen Lebensunterhalt? Wer war seinerseits dessen besonderer Gönner, dem 1918 sogar ein Schachwerk gewidmet wurde?

Auf welche "Geschäftsidee" brachte dieser Gönner den alerten Publizisten?

Im Turnier 1918 gab einen Spezialpreis für den Ersten, der Emanuel Lasker eine gewisse Freude in diesen trüben Zeiten des verlorenen, aber noch nicht beendeten Weltkrieges bereitet haben wird. Wer war der Spender (Name und Funktion), was war der Preis (genaue Angaben)?

Einer der Teilnehmer erlitt nach dem Turnier ein tragisches Schicksal. Wie ist sein Name und was waren die besonderen Umstände?

Die ersten Verhandlungen um einen möglichen Weltmeisterschaftskampf Lasker-Rubinstein wurden im Frühjahr 1912 aufgenommen. Was war der äußere Anlaß Rubinsteins, Lasker herauszufordern? Wie erfolgte diese Herausforderung?

Wie reagierte Lasker auf diese Herausforderung, warum war er zögernd mit seiner Zusage? Wo fand dann im Sommer 1912 ein persönlichen Treffen der möglichen Kontrahenten statt? Was war der Grund für dieses etwas abseitigen Ort ?

Weshalb kam es zu keiner Einigung über die Wettkampfbedingungen? Was war Laskers "ernsthafte" Begründung?

Wohin begab sich Rubinstein ab Herbst 1912, was war der Grund für sein Abtauchen. Wann und wo traf er sich erneut mit Lasker? Auf wieviel Partien sollte der vereinbarte Wettkampf gehen? Wie sollten die Spieler kompensiert werden, da kein Einsatz geleistet werden sollte?

Zum WM-Kampf Lasker-Rubinstein ist es bekanntlich nie gekommen. Nach dem Turnier in Berlin 1918 trafen Rubinstein und Lasker noch in Mährisch-Ostrau 1923 und in Moskau 1925 aufeinander. Diese letzte Partie entschied Lasker für sich, damit lautete ihre Bilanz +2, =3, -1. Doch 1924 führte sie ein eher ungewöhnlicher Anlaß zusammen:

Wann und wo fand die Veranstaltung statt? Wer sekundierte Rubinstein, der die weißen Truppen "dirigierte", wer Lasker? Wer hat zur musikalischen Untermalung welches Orchester dirigiert? Wer hat die in den "Lustigen Blättern" erschienene Karikatur verfaßt?

Außer Konkurrenz!

In den Jahren 1923 bis 1926 wohnte Rubinstein in Deutschland, in Bergholz-Rehbrücke bei Potsdam in der Brinkmannstraße (jetzt Weerthstraße). Das "Rubinstein"-Haus existiert noch heute. Was war der äußere Anlaß für die Rubinsteins, dort zu leben? Meine Theorie: Seine Frau Eugenie war als Köchin im dortigen Blindenheim tätig. Wer kann dies bestätigen oder andere Möglichkeiten aufzeigen?
Das Bild vom Rubinstein-Haus verdanke ich Frau Annett Böhm (†).


Das waren unsere Fragen. Sie konnten hoffentlich alles beantworten. Jetzt benötigen wir noch einige Daten von Ihnen:

Sie erhalten eine Kopie Ihrer Antworten per E-Mail.

Bitte addieren Sie 5 und 3.

// Archiv: DSB-Nachrichten - Laskerjahr // ID 22585

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