Was ist die Summe aus 2 und 9?

Schachteam des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums gewinnt „Yes2Chess“-Turnier in Hamburg

M. Thomsen v. Barclaycard (li), Siegerteam des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, Jörg Schulz (DSJ)

London wir kommen!

Über 6.000 deutsche Teilnehmer beim internationalen Schülerschachturnier von Barclaycard und der Deutschen Schachjugend. 40 Schüler aus 8 Ländern reisen zum großen Finale nach London.
Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium aus Halberstadt gewinnt das deutsche Finale in Hamburg.

Smartphones, Tablets und Co. bestimmen heute den Alltag vieler Kinder. Aber nicht nur! Im Hamburger Circus Mignon im Stadtteil Iserbrook saßen vergangenen Samstag 40 Schülerinnen
und Schüler hoch konzentriert vor dem Schachbrett. Sie spielten um den Sieg des deutschen Schülerschachturniers von Barclaycard und der Deutschen Schachjugend. Das Siegerteam des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums setzte sich gegen die Konkurrenz durch und darf nun zum internationalen Finale nach London reisen.

Unter dem Motto „Yes2Chess“ – „Ja zu Schach“ nahmen dieses Jahr bundesweit rund 6.000 Schüler der Klassen 1 bis 6 am Schülerschachturnier teil, das in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand. International spielten 33.000 Kinder von November 2014 bis Juni 2015 um den Einzug ins Finale.

„Mit ‚Yes2Chess’ möchten wir in erster Linie die analytischen Fähigkeiten der Kinder stärken und die sozialen Kompetenzen festigen. Der positive Nebeneffekt ist dabei, den Ehrgeiz und die Freude am
Schachspielen bei so vielen Schülerinnen und Schülern zu wecken“, sagt Carsten Höltkemeyer, General Manager von Barclaycard Deutschland.

Internationales „Yes2Chess“-Finale in London

Am 22. Juni reist das deutsche Siegerteam des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums nach London, um dort zwei Tage später gegen die Finalisten aus den anderen teilnehmenden Ländern Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen, Dänemark, den USA und Großbritannien anzutreten. „Die Teams erwartet in London ein umfangreiches Programm mit dem Besuch des Musicals ‚König der Löwen’, einer Stadtrundfahrt und einem Treffen mit dem englischen Schach-Großmeister David Howell“, erläutert Michael Thomsen, verantwortlich für das soziale Engagement von Barclaycard Deutschland. Felix Magath, bekennender Schachfan und Schirmherr des Projektes „Yes2Chess“, hat allen Finalteilnehmern fest die Daumen gedrückt.


Der Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend, Jörg Schulz, begleitete das deutsche „Yes2Chess“-Finale vor Ort. Der Experte gratulierte den Gewinnern und zeigte sich beeindruckt von dem Projekt zum Thema Schach: „Ich gratuliere dem Schachteam des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums
aus Halberstadt zu ihrem verdienten Sieg und wünsche den Schülern eine aufregende Zeit in London. Es freut mich sehr zu sehen, dass Schach immer mehr Einzug hält in den Alltag vieler Schulen.“

Das deutsche Finale „Yes2Chess“

Insgesamt waren die letzten acht Mannschaften des Onlineturnieres nach Hamburg gereist und spielten in 2 Vierergruppen zuerst jeder gegen jeden. Danach wurde in direkten Duellen mit Halbfinale und Finale um die Fahrkarten nach London gespielt. Und beide Spitzenkämpfe – sowohl das Finale als auch der Kampf um Platz Drei – gingen 2,5:2,5 aus.

Vorab war schon festgelegt worden, dass bei Gleichstand das 5. Brett gestrichen wird und das Ergebnis an den ersten vier Brettern zählt. Sollte auch da Gleichstand herrschen, wäre das vierte, das dritte Brett gestrichen worden.

Im Finale zwischen dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium und der Grundschule St. Sebastian Raesfeld stand es 2,5:2,5. Raesfeld hatte an Brett 5 gewonnen, so dass die Halberstädter mit einem 2,5:1,5 an den ersten vier Brettern das Finale gewannen.

Die Freude und Enttäuschung bei den Mannschaften war gleich groß. Am Ende überwog aber bei allen die Freude dieses großartige Finale erlebt zu haben.

Der Endstand:

  1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium Halberstadt
  2. St. Sebastian Grundschule Raesfeld
  3. Ludwig Wilhelm Gymnasium Rastatt
  4. Grundschule Otto Dix Gera
  5. Gymnasium Schweizer Allee Dortmund
  6. Benjamin Schule Rempin
  7. Tulla-Gymnasium Rastatt
  8. Eisenhartschule Potsdam

Presseinformation Julia Bloch, Barclaycard
mit Ergänzung von Jörg Schulz

 

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 19861

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