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Alice Meier am :

Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Auf mich wirkt es jedoch erschütternd, dass im Anschluss an die Rüge eines „extrem feigen Zuges“ der stattdessen vorgeschlagene mutige Zug als „männlich“ bezeichnet wird.
Feige = Weiblich?
Mutig = Männlich?
Sind das die Signale, die unser Bundesnachwuchstrainer an junge Mädchen und Frauen sendet?

Germaine am :

Da kann ich nur zustimmen! Die ganze Arbeit die zur Zeit in Mädchen- und Frauenschachförderung gesteckt wird, ist "für die Katz", wenn diese Stereotype weiter genährt werden. Da helfen auch die Anführungszeichen wenig.

Es ist wirklich schade, dass die Öffentlichkeitsarbeit des DSB immer noch so unsensibel mit dem Thema umgeht, allein ich habe bereits mehrere Emails diesbezüglich versandt bevor es diese Kommentarfunktion gab und habe zwar stets eine verständnisvolle Antwort erhalten, aber leider wenig Veränderung in darauffolgenden Artikeln feststellen können.

Das Argument, dass man den (zumindest in einigen Fällen ehrenamtlichen) Schreibern nicht reinreden wolle, finde ich bei solch einem Thema wenig überzeugend, da die Auswirkungen einfach zu groß sind, wenn solche Steretype auf der Homepage eines Bundesverbands "gepflegt werden".

Ich hoffe außerdem sehr, dass der Bundesnachwuchstrainer in der direkten Interaktion mit Nachwuchsspielerinnen anders agiert, denn wenn diese Stereotype immer wieder aktiviert werden, kann dies auch zu einer Internalisierung des Stereotyps und damit zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung führen.

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