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Dokumentarfilm über Bobby Fischer hat Europa-Premiere

6. Juli 2011

Pavao Cajzek/Wikimedia Commons
Fischer sitzt dem Bildhauer Florijan Mickovic 1961 in Mostar Modell

Der erste Dokumentarfilm über das Schachgenie Robert James Fischer (9. März 1943 – 16. Januar 2008) hat am 15. Juli in London seine Europa-Premiere, nachdem er bereits am gestrigen Dienstag in einer Sondervorführung mit Großmeister Nigel Short im Rahmen einer Simultanvorstellung gezeigt wurde.

Gedreht hat "Bobby Fischer against the World" die amerikanische Dokumentarfilmerin Liz Garbus, die für ihren Film u.a. auf Hunderte seltene Fotos von Harry Benson zurückgreifen konnte, der das historische WM-Match 1972 in Reykjavik zwischen Boris Spasski und seinem US-Herausforderer umfassend dokumentiert hat. Auf die Idee zu ihrem Film ist Liz Garbus zufällig beim Lesen eines Nachrufes auf Bobby Fischer im Januar 2008 gekommen. "Da stand für mich fest, ich mache meinen nächsten Fall unbedingt über diesen faszinierenden Außenseiter", so die engagierte Regisseurin. Sie wird übrigens ihren Dokumentarfilm über einen der faszinierendes und mysteriösesten Schachspieler aller Zeiten, der Ende Januar beim Sundance Festival in Park City im US-Bundesstaat Utah seine Premiere erlebte, in der britischen Hauptstadt selbst vorstellen.

Mehr über den Film - mit Trailer
Neues über Bobby - bei ChessBase

Raymund Stolze

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