WFM Manuela Mader

DJEM 2008
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DJEM 2008

Manuela Mader wurde am 13. Dezember 1990 in Malsch bei Karlsruhe geboren. Sie besucht derzeit (August 2008) die 12. Klasse des Eichendorff-Gymnasiums in Ettlingen. Ihre Lieblingsfächer sind Englisch, Biologie und Chemie. Ihre Hobbys sind Schach, Schwimmen und Lesen.

Das Schachspiel erlernte sie im Alter von 9 Jahren von ihrem Vater und ihrem älteren Bruder Michael (* 1988, DWZ 1973). Der spielt genau wie ihr jüngerer Bruder Markus (* 1992, DWZ 1558) Schach im SK 1926 Ettlingen.

Ihr erster Verein war 1999 der Schachklub 1926 Ettlingen. 2004 wechselte sie zum Schachklub Rastatt, wo sie in der Landesliga spielte. Von 2006 bis 2007 spielte sie aktiv beim SV Walldorf in der Verbandsliga und der 1. Frauenbundesliga. Seit der Saison 2007/08 spielt sie beim Oberliga-Verein SK Neuhausen, dem sofort der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. Dem SV Walldorf blieb sie aber weiterhin als Gastspielerin in der 2. Frauenbundesliga treu. Erst in der gerade laufenden Saison wechselte sie mit ihrer Gastspielgenehmigung zu den Karlsruher Schachfreunden, die in die 1. Frauenbundesliga aufgestiegen waren.

DJEM 2003
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DJEM 2003

Ihren ersten großen Erfolg hatte Manuela Mader bei der Badischen U16-Meisterschaft 2003, wo sie den Titel holen konnte. Es folgte im gleichen Jahr die Deutsche Vizemeisterschaft in der U14.

An der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaft nahm sie sechs Mal teil. 2003, 2004 und 2006 konnte sie jeweils die Silbermedaille erkämpfen:

  • 2000 U10 - 17. Platz (73. in der Gesamtwertung)
  • 2003 U14 - 2. Platz hinter Melanie Ohme
  • 2004 U14 - 7. Platz
  • 2005 U16 - 2. Platz hinter Melanie Ohme
  • 2006 U16 - 2. Platz hinter Judith Fuchs
  • 2008 U18 - 3. Platz hinter Melanie Ohme und Diana Hannes

Größte Erfolge

DJEM 2004
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DJEM 2004

Neben den drei Deutschen Vizemeisterschaften und dem badischen Jugendtitel gewann sie 2004 die Badische Frauenmeisterschaft und erreichte 2005 einen 2. Platz bei der Jugend-Olympiade U16 in Novi Sad.
Ihre erste IM-Norm erspielte sie beim SAP IM-Turnier der Damen in Walldorf im April 2006. Unter den zehn Spielerinnen war sie mit DWZ 2063 nur Außenseiterin, konnte das Turnier aber sensationell mit 7 aus 9 gewinnen und blieb dabei ungeschlagen! Die großen Favoritinnen Larissa Dergeleva und Petra Blazkova verwies sie auf die Plätze.

Das Jahr 2006 war ihr bis heute stärkstes. Mit der Badischen Frauen-Auswahl erlangte sie die Deutsche Vizemeisterschaft. In Herceg Novi kam sie bei der Jugend-Europameisterschaft U18 auf Platz 5. Im Mai wurde sie in den Jugend-Olympiakader aufgenommen. Ausschlaggebend war wohl der Sieg beim IM-Turnier. Am 1. November stieg sie in den B-Kader des Deutschen Schachbundes auf.

Trainer und Ziele

DJEM 2005
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DJEM 2005

Manuela Mader's bisherige Trainer waren Faruk Osmanovic, GM Philipp Schlosser und Nikolaus Sentef. Seit 2004 trainiert sie mit IM Roman Vidonyak.
Ihr großes Ziel ist der Großmeistertitel der Frauen. Der Weg dorthin ist steinig und im Moment rückt das Vorhaben in weite Ferne. Ihre DWZ fiel in den letzten zwei Jahren um rund 150 Punkte. Die großen Erfolge blieben aus, ihre Spielstärke stagniert. Drücken wir ihr die Daumen für Olympia, das dort der Knoten platzt und sie das in sie gesetzte Vertrauen bestätigt!

DJEM 2006
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DJEM 2006
Europameisterschaft 2007 in Dresden
Europameisterschaft 2007 in Dresden

Quellen:

Autoreninfo

Frank Hoppe Frank Hoppe,
Jahrgang 1964, ist seit dem 1. Januar 2007 für die Internetpräsenz des Deutschen Schachbundes technisch verantwortlich. Er war außerdem von 2003 bis 2009 Referent der Wertungsdatenbank des DSB und von 1996 bis 2010 DWZ-Referent des Berliner Schachverbandes. Zudem betreut er seit 1996 die Webseiten des Berliner Verbandes.

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